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AbschlnBtechnik.
Die durchschnittliche Größe eines Wechsels beträgt:
1911
1912
Bestand
... M. 1442
986
Eingang
.. „ 1219
967
Schlußbestand .
.. „ 986
974
Diese Durchschnittszahlen geben kein zutreffendes Bild. Im
Schlußhcstand 1911 waren 83 Bankakzepte mit M. 1 970 844
enthalten, im Durchschnitt je Stück M. 23 745; im Jahre 1912
waren es 69 Bankakzepte mit M. 1 938 500, im Durchschnitt
M. 28 094. Bringt man die Bankakzepte von der Gesamtsumme
in Abzug, bleiben für die diskontierten Geschäftswechsel im
Durchschnitt M. 402 hzw. M. 398.
Nach den Ergebniszahlen auf Zinsenkonto sind die Ein
nahmen aus dem Wechseldiskont erheblich durch Ausgaben ver
mindert, ein Zeichen, daß in großem Umfang Rediskontierungen
stattgefunden haben. Diese Vermutung wird durch den bedeuten
den Sollumsatz auf Bankkonto bestätigt, wobei allerdings zu be
rücksichtigen ist, daß auf diesem Konto auch der Postscheck-
und der Giroverkehr mit der Reichsbank und der Dresdner Bank
verrechnet werden.
Nach den Angaben des Geschäftsberichts- verteilt sich
Der Umsatz auf Kontokorrent-Konto
1911
1912
auf Konten
1 816
1 791
Eröffnet wurde im Bilanzjahr
122
156
Mitgliedern neuer Kredit im Betrage von
M
1 841 420
3 333 270
somit im Durchschnitt pro Mitglied
15 093
21 361
Der kleinste Kredit war
250
340
Der größte Kredit betrug
200 000
200 000
Die Zahl der eröffneton bzw. bewilligten Kre
dite betrug insgesamt
402
413
in einer Gesamtsumme von
M
5 914 457
6 946 960
im Durchschnitt
>»
14712
16 820
Von den Ende Dezember vorhanden gewesenen
Kontokorrent-Forderungen der Genossen
schaftsmitglieder waren gedeckt
durch Effektendepot 33,9 % 30,7 %
„ hypothekarische Sicherheiten. . 40,7 % 43,4 %
„ persönliche Bürgschaft 25,4 % 25,9 %