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ments Wiatfa, Perm und Ufa) ijt in den nördligGen Teilen, abgefehen
vom Tundrengebiet, ehr waldreid. Sv bededen im Norden und Nord-
olten des Gouvernements Wijatia die Wälder über 80 % der Flädhe,
im ganzen Gouvernement 44 %. Aud das Gouvernement Perm bejteht
zu 71 % und das Gouvernement Ufa zu 41,8 % aus Wäldern. Im
Norden Herrißhen die Nadelwälder vor (Föhren, Rot- ‚und Weik-
tannen), aber aud) Laubwald ijt hier zu finden (Birken, Cidhen, Lär-
en); der Süden des Gebiets ijt mit Laubwäldern hebedt (Eidhen
und Linden). Die Forjtwirt|haft, die freilid no auf jehr niedriger
Stufe |teht, hat für diejes Gebiet daher eine [ehr große Bedeutung.
Auf den vielen, dieje Gegenden durchziehenden, flößbaren Flülfen,
gelangt das Holz zu den großen Wafferjtraken und auf diejen in die
Holzarmen Gegenden. Bedeutende Hokzmengen, Hauptjädlid Balken,
wurden aber audy vor dem Kriege über Archangeljk ins Ausland
zxportiert, insbejondere aus dem Gouvernement Wiatka.
Während in den Gouvernements Wijatka und Perm die Landwirt-
ihaft nur eine ganz untergeordnete Bedeutung Hat, (das Gouverne-
ment Wiatka it fogar auf eine nidht unbedeutende Einfuhr von Brot-
getreide angewiejen), bildet fie in den füdlidheren Gegenden der Cbhene
bie Haupthbefhäftigung der Bevölkerung. Infolge der extenjiven Wirt-
[haft find aber die Erträge troß im allgemeinen günjtiger Boden-
verhältnijfe nit ho. Die Viehzucht hat hier feinen f[elbjtändigen
Charakter, nur die Schafzucht Hat ftellenweile eine größere Bedeutung
erlangt.