Full text: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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Wert des Exports der Oltfechäfen ins Ausland 
Riga +... 0. +.» Mo, 224870565 =— 18,2°% des rull. Gefamtumfabes 
Petersburg mit Kronftadt „, 118651397— 9,6, 
Neval mit Baltiidhport . „23360975 =— 1,9, 
Bernau . .... - 4584852 — 0,4... 
Windau . . . . . 74630702 — 6,1, 
@ibau. . 48646108 — 3,9, 
Wert des Imports der Oftfeehäfen aus dem Auslande 
Riga +... 0... . Mo, 184499310 == 16,1% des ruf. Gejamtumlabes 
Petersburg mit Kronftadt ,, 213480950=—18,6,, „ 
Reval mit Baltildhport . „ 90865394=— 7,9, „u 
 ernau .. 0.0.00. „ 2273140 02, „ 
Windau +... 0.0... „18780874 16 nn 
@ibau. +. 000000 33560284: 2,9, „nn 
Wert des Exports Odeffas ins Ausland . . . . . Mo. 87229000,— 
„= »„ Imports „ aus dem Yusland . . . „ 65850000,— 
Wert des Gefamtumlages Odeflas im auswärtigen Handel Ro. 153079 000, — 
Die Entwidlung Ruklands wird von der Löjung der finanziellen 
und wirtjdhaftliden Aufgaben abhängen. In erfter Linie wird es ver- 
Juden müfjen, feine paljlive Handelsbilanz aktiv zu gejtalten, um dem 
völlig entwerteten Rubel eine gewiijje Kaufkraft zu verleihen, was dem 
Lande mit den unermeklidgen BodenjhHäken bei richtiger Ausnukung 
derjelben nit [Hwer fallen dürfte, Grokbritannien hat heute politild 
und wirt]haftliH das größte Ynuterejje daran, Rußland fobald wie 
möglid) wieder hergeftellt zu fehen. In weldem Umfange die Erzeu- 
gung an Getreidefrüchten und entjpredjend die aktive Handelsbilanz 
gehoben werden fann, läbt fig am beften auf Grund der in diefem 
Kapitel angeführten Tabellen feitjtellen. Bon dem Gejamtwaldbeftand 
der Erde bhefigt Rukland über die Hälfte; während Norwegen und 
Schweden mit ihrem ftarf verbrauchten Hokzbeftand in Zukunft kaum 
noch eine arobe Rolle Ipielen werden. 
Ruffifche Wirtfchaftspolitik CSchuksölle, Cifenbahntarife) 
Unter der Herr/dhaft der ftetig gefteigerten Eingangszölle, fowie 
infolge der Balutaentwertung war in den Hahren 1881—95 der Iın- 
porthandel Ruklands fajt ununterbroden zurüdgegangen. Im Hahre 
1881 wurde eine Erhöhung des Zolles im Betrage von 10%, im 
Iahre 1885 eine weitere für die meiften Waren um 10—20% und im 
Hahre 1890 eine allgemeine Erhöhung um 20% angeordnet. Neben 
diefen allgemeinen Zollaufjdlägen find im Laufe der Yahre nogh für 
einzelne Artifel* die Zölle heraufgefeßt worden, jo im Hahre 1883 
(für Robheijen und Heringe) und 1887 (für Moheijen, Steinkohlen,
	        
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