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teile einzelner Waren rechtfertigen zu wollen (wie dies die
Freihandelstheorie tut), ist für diesen Standpunkt, wie scbon
oben erwähnt, ein absoluter Fehler. Denn nichts kann
den Gewinn ersetzen, der darin liegt, daß
die Volkswirtschaft mit der Fülle ihrer
Sachgebiete auch an Lebendigkeit, Kraft
und Gesundheit ihrer eigenen Ganzheit
gewinnt. Die preismäßigen Gewinne dagegen, die damit
entstehen, daß einzelne Waren von den Weltmärkten billiger
bezogen werden können, erweisen sich dadurch als nur scheinbare,
daß auch andere, für sich durchaus lebensfähige Wirtschaftszweige
unter der Tatsache leiden müßten, daß ein Wirtschaftsglied
(für das sie Vorerzeugung, Nacherzeugung oder
Seitenzweig waren), aus ihrer Mitte gerissen würde. Ist z. B.
Bergwerk, Walzwerk, Kleineisenindustrie, Maschinenindustrie
vollkommen entwicklungsfähig, die Verhüttung dagegen, etwa
infolge mangelnder Kohle, teurer als im Auslande, so würde
durch den freien ausländischen Wettbewerb nicht nur der Hochofen,
sondern fast seine ganze Vor- und Nachindustrie unmöglich
gemacht: wegen Eines billigen Zwischenproduktes
würde der Volkswirtschaft der
gesamte Gewinn aus den Vor-, Nachund
Seitenprodukten entzogen! Es ist die
schöpferische Bedeutung der Gegenseitigkeit aller Wirtschaftszweige,
die in diesem Gedanken der Vollständigkeit der
Ausgliederung liegt; es ist eine schöpferische Entsprechung,
die aus der gliedhaften Stellung jedes Wirtschaftszweiges
(ja jedes Betriebes, jedes einzelnen Wirtschafters
sogar!) folgt, und die allen denen einleuchten wird, welche
das Wesen der „Ganzheit" überhaupt begriffen haben.
Umgekehrt zeigen sich leicht die Schäden des Gegenteils.
Je mehr eine Volkswirtschaft in der Weise in die Weltwirtschaft
eintritt, daß sie für die selbst verbrauchten Güter ihre