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bestimmten Ganzheit, die Wirtschaftskräfte anderer Ganzheiten
in abgestufter Weise berührt und herangezogen.
Ergiebige Wirtschaftsmittel schließen die Anwendung weniger
ergiebiger nicht aus, im Gegenteil, sie verlangen sie sogar,
ähnlich wie der Führer den Geführten. Nicht auf Vereinigung
sondern auf Scheidung (Dezentralisation) und auf weitere
Untergliederung der Wirtschaft zielen diese Auswirkungen abH.
Drittens kommt hier das Lehrstück von der „schöpferischen
Entsprechung" zur Geltung, da diese eine abgestufte Leistungsfähigkeit
voraussetzt und herbeiführt^).
Aus der Erkenntnis des Unterschiedes von Ausgliederungsm
a ch t der jeweils höheren Ganzheit gegenüber Ausgliederungs
fülle einer Ganzheit (gleichgültig auf welcher
Stufe sie auch stehe), ergibt sich noch eine letzte grundlegende
Folgerung für jede (in Bezug auf die Inhalte der Ziele beliebig
gerichtete) Wirtschaftspolitik. Wir dürfen sie als einen
eigenen, im Obigen wiederholt begründeten Satz neben die
früheren Sätze stellen. Sie lautet:
12. Jeder wirtschaftlichen Ganzheit ist
ihre wesensgemäße A u s g l i e d e r u n g s f ü l l e
zu sichern; jedes Weniger, aber auch jedes Mehr schadet
der Lebenskraft aller anderen wirtschaftlichen Ganzheiten,
zuletzt der Volkswirtschaft.
Zum Abschluß.
Mit den vorstehenden Darlegungen ist das Ganze der universalistischen
Volkswirtschaftslehre und ihres Verfahrens in
Hauptumrissen sichtbar geworden.
*) Vgl. Theorie der Preisverschiebung, Wien 1913, Manz.
-) Fundament, 3. Ausl., S. 121 f. Das Beispiel vom besten Schneider.