lichkeiten zugerechneten) Handlungen erblickt! Feststellung und
Ausdeutung, die hier leichthin zusammengeworfen werden,
sind aber in Wahrheit zwei verschiedene Dinge. Dafür mögen
die Sterne am Himmel als Beispiel dienen. Daß sie, der äuße
ren Erscheinung nach, bestimmte Bewegungen haben, stellten
die Sternkundigen aller Zeiten übereinstimmend fest; ob aber
das festgestellte Bewegungsbild dadurch zustande kommt und
zu begreifen ist, daß ich mich bewege oder der Stern, das war
die Frage der begrifflichen Ausdeutung jener Erscheinung,
die Frage des Begriffes, der ^Theorie" der Himmels
erscheinung. Genau so auch in unserem Falle: daß die Bör-
seaner A und B voneinander Papiere kaufen, kann niemand
bezweifeln. Die Frage ist aber, was von eigentlicher Realität
dahinter stecke?, ob die Börseaner die Tauschbewegung
machen und daraufhin sich das wirtschaftliche Himmelsgewölbe
drehe, oder ob deren Tauschbewegung nur Ausdruck, nur
Bestandteil der Drehung des wirtschaftlichen Himmelsgewölbes
sei? Die Frage ist also, ob der rechte Begriff jener persönlichen
Tauschhandlungen wirklich darin liege, daß die Handlungen
je als individuelle (selbstwüchsige) Handlungen ihrer Träger
betrachtet werden! Das ist die Frage des Tausch -Begrif
fes, das ist die eigentliche Frage aller Tausch- und Preis
theorie.
Die individualistische Tauscherklärung besteht nun, das kann
nicht deutlich genug wiederholt werden, darin, daß sie behauptet,
mit der Feststellung der Erscheinung sei auch der Begriff schon
gegeben: Der A selber, als solcher, sei tatsächlich derjenige, der
tausche oder kaufe, es seien seine wirtschaftlichen Ent
schließungen, Handlungen, die hier verwirklicht würden; cs
stünden zwei für sich selbst dastehende, selbständige, selbst
bestimmte wirtschaftliche Einzelne einander gegenüber. — Man
muß diese Tauschauffassung notwendig als a t o m i st i s ch
erkennen, weil sie den Markt zu;ammengesetzt denkt aus lauter