Full text: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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M. A. von Rothschild & Söhne Partialobligationen im Nominalwert 
von Rtlr 182 000 zum Kommissionsverkauf. Die Verloosung bzw. 
Einlösung der Partialen geschahen ausschliesslich in Kassel. 
Als Empfänger sind meist die Gebrüder Pfeiffer angegeben. 
Oldenburg (Großherzog Paul Friedrich August) — 1831. 
Ldor Rtlr 50 000 in Gold oder 100 000 fl 24 ff. zu 4 0 / 0 . Aus 
gestellt Oldenburg den 28. September 1831. 
Die Tilgung fand planmäßig durch Rückzahlung auf den 
24. September 1832 statt. 
Empfänger und Einsender der Partialobligationen war das 
Rothschildsche Bankhaus selbst. 
Kurprinz von Hessen — 1831. 
650 000 fl 24 ff. Ausgestellt Kassel den 1. November 1831 zu 4 0 / 0 . 
Die Tilgung fand planmäßig durch Rückzahlung vom 1. No 
vember 1838 bis 1. November 1850 statt. 
Partialobligationen im Nominalwert von etwa 350 000 fl empfing 
1833 die Kurprinzliche Schuldentilgungs-Kommission. 
Deutsch-Preußische Certifikate — 1833. 
Anleihen von und auf Grund der am 17. März 1830 statt 
gehabten Englisch-Preußischen von £ 3,809,400 bei N. M. Rothschild 
in London, zu 4°/o. Ausgestellt Berlin den 13. April, 24. Dezember 
und 31. Dezember 1833, 9. März 1834. Die Partialobligationen ä^lOO 
waren in Berlin deponirt. M. A. von Rothschild & Söhne übernahmen 
550 Certifikate ä fl 1200 24 ff — fl 660 000. 
Tilgungsplan: Zur Rückzahlung des Kapitals sollte alljährlich 
vom 1. Oktober 1830 ab, und zwar in den halbjährigen Zinsterminen, 
außer den Zinsen, bis zur gänzlichen Tilgung dieser Anleihe, ein 
Prozent dieses Kapitals, zum Behuf der Amortisation, aus dem in 
der Verordnung vom 17. Januar 1820, wegen Behandlung des ge 
samten Staatsschuldenwesens (Gesetz-Sammlung 577) angewiesenen 
Staatsschulden-Tilgungs-Fonds entnommen und in den ersten 
5 Jahren, folglich bis zum 1. Oktober 1835, zum Aufkauf von Partial 
obligationen nach dem Tageskurs, in den zunächst folgenden 10 Jahren 
aber zu deren Aufkauf nur dann, wenn dies unter oder selbst zu 
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