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Schreibcrsches Stipendium zu Spandau.
Gestiftet 1708 vom ChirurguS Schreiber mit 500 Thlr. Das Sti-
pendiunl beträgt 28 Thlr. und wird von dem Nikolaikirchen-Ministerio
verliehen.
s. Wey dinger.
Schreiner,
Schrödersche Stiftung zu Danzig,
von dem Rentier Schröder (t 1849) testamentarisch begründet und
unter die Verwaltung des Magistrats gestellt. Die Einkünfte sollen,
nach Abzug der für die Wittwe ausgesetzten jährlichen Rente von 450
Thlr. jährlich am Weihnachtsfeste in Spenden von je 25 Thlr. an arme
Arbeiter, die auf dem rechten Ufer der Mottlau zwischen der Stein
schleuse und dem Kielgraben in Danzig wohnen und mindestens drei
eheliche Kinder am Lebekl haben, vertheilt werden. Als Stiftungs-Ka
pital setzte der Erblasier sein ganzes Vermögen im Betrage von etwa
30,000 Thlr., jedoch nach Abzug der Vermächtnisse und des Pflicht-
theils der Verwandten aus.
Schrödersches Stipendium zu Königsberg,
von der Kriegsräthin Schröder geb. Lübeck gestiftet für ihre studi-
renden armen Verwandten, in deren Ermangelung für arme Wittwen
event. Jungfrauen aus der Familie der Stiftcrin. Die Verleihung
hat der Magistrat zu Königsberg.
Peter Friedrich Schröder,
Mühlcnbesitzcr (+ 1833) setzte den Stadt-Armen zu Neustadt a. D.
200 Thlr. mit der Bestimmung aus, daß die Zinsen davon alljährlich
zum Besten fleißiger und redlicher Armen der Stadt, vorzugsweise
aber zum Ankauf von Feuerungs-Material für sie verwendet werden
sollen.
Schrötersche Stiftung, ,i,
öon einem Kriegsrathe Schröter herrührend. Kapital 600 Thlr.,
deren Zinsen zu Schulgeld für arme Kinder der Stadt Wolmirftedt
verwendet werden (Hermes II. 92).
... Heinrich Schroth,
Schubartsche Stiftung,
. l twen der Prediger und Lehrer in Rathenow, 7 die Rathenower
^adtarmen --bie Mahnsche Brüdergemeinde in Neusalz a. O. zur
Forderung der Hài-Mlssion (Lisco S. 453). jEine Schubartsche
4rtvat-«tistung gewahrte 1858 an Zinsen 752 Thlr., die zur Unter-