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zu sorgen, und in der gleichen Absicht ergriff die
Betriebsleitung Ende 1918 die Initiative zur Gründung
einer „Kantonal bern. Gesellschaft für industrielle
Landwirtschaft“. Sie beteiligte sich 1919 mit einem
Betrage von Fr. 50,000.— an den von dieser Gesellschaft
geförderten Meliorationsprojekten. Der Milchsiederei
Schwarzenburg wurde 1918 eine große Schweinemästerei
angegliedert, die nun im laufenden Jahre in
der Lage war, die Arbeiterschaft und das Personal
in regelmäßigen Abständen mit vorzüglichen Fleischund
Wurstwaren zu versorgen. Für alle diese Produkte
und Erzeugnisse haben geeignete Lokalitäten
geschaffen werden müssen. So wurde in den Nebengebäuden
des Berner Betriebes ein eigenes Verkaufslokal
eingerichtet, sowie eine Metzgerei- und Fleischkiihlanlage,
deren Betrieb in Händen fachkundiger
Organe liegt.
In das gleiche Kapitel der Versorgung des Personals
und der Arbeiterschaft mit preiswerten Naturalien fällt
auch die Vermittlung von Kleidungsstücken, wie Schuhen,
Strümpfen, Unterwäsche, Kleiderstoffen; sogar mit
einem Schneider ist ein Abkommen getroffen worden
für die Anfertigung von Anzügen zu Spezialpreiseij.
Alle diese Vergünstigungen stehen der Arbeiterschaft
und dem Personal zum Selbstkosten* oder Engrospreis
zur Verfügung und verdienen in Verbindung mit den
allgemeinen Verbilligungen für Lebensmittel etc. bei
bescheidenem Einkommen als lohnergänzende Faktoren
gerade in gegenwärtiger Zeit der Teuerung eine hervorragende
Beachtung bei der Beurteilung der wirklichen
Lebenslage unserer Arbeiterschaft.
Sparsamen Arbeitern ist Gelegenheit geboten, ihre