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pischen Erwägungen, sondern aus dem wissenschaft
licher Einsicht entspringenden Gedanken, daß die För
derung der Arbeiter-Wohlfahrt im eigensten Interesse
des Unternehmens selbst geboten ist und daß die Zu
kunft derjenigen Industrie gehört, die es beizeiten ver
standen hat, ihre menschlichen Arbeitskräfte durch eine
wohl überlegte und von herzlichem Wohlwollen und
Verständnis getragene Sozial-Politik zu heben und zu
schüfen. Von diesem Gesichtspunkte aus empfindet
der Unternehmer seine Aufwendungen für Arbeiter-
Wohlfahrts-Zwecke auch nicht als unproduktive Aus
lagen, und so kommen denn legten Endes beide Teile
dabei auf ihre Kosten, der Empfangende sowohl wie
der Gebende.