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erhöht. Der flotte Geschäftsgang der Jahre 1897/98 ermunterte
die Bankleitung zu einer weiteren Expansion durch Einbeziehen
der im Wiesental gelegenen wichtigen Industriestädte Lörrach
und Zell i. W. in ihren Geschäftsbereich. In beiden Städten
wurden neue Filialen errichtet; bei letzterer zugleich unter
Übernahme des in Liquidation geratenen Spar- und Vorschußvereins
Zell i, W. Bei all diesen Niederlassungen hatte das Institut
nach seinen Geschäftsberichten gesteigerte Umsätze und
gute Erfolge erzielt. Zwei Geschäftsstellen in Donaueschingen
und Badisch Rheinfelden wurden eröffnet, um einer vorübergehenden
Hochkonjunktur zu genügen (in Rheinfelden waren es
die Aussichten auf die Nutzbarmachung der Wasserkräfte des
Oberrheins zur Gewinnung elektrischer Energie). Diese mußten
jedoch nach einem Jahr wieder fallen gelassen werden.
Die große Wirtschaftskrise zu Beginn des 20. Jahrhunderts
hatte wie überall so auch hier schwere Wunden geschlagen;
diese wurden noch erheblich vergrößert durch die Unterschlagungen
eines ihrer Filialdirektoren. Abschreibungen und
Mindererträgnis waren die Folge. Die Entwicklung ihrer Geschäftstätigkeit
und Expansionsfähigkeit hatte hiermit ihren Höhepunkt
erreicht. Die Umsatzziffern und die Erträgnisse des Instituts
können sich in den folgenden Jahren bis zu ihrer Fusion
in die Rhein. Creditbank nicht mehr merklich heben.
Den gesamten inneren Entwicklungsgang des schwarzwälder
Instituts veranschaulicht nachfolgende Tabelle: