Full text : Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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des  juristischen  Materials  mit  dem  dialektischen  Abergiaiiben
auch  in  sonst  nicht  ungeschickten  Händen  und  trotz  eines  gewissen ­
  Maasses  jüdischer  Yerstandespointirung  führen  müsse.
Der  Verfasser  war  in  dieser  Schrift  mit  Hegel  nicht  mehr  ganz
einverstanden,  sondern  stellte  sogar  seine  persönlichen  Bemühungen ­
  zu  einer  Umgestaltung  der  Hegelschen  Philosophie
für  den  Fall  in  Aussicht,  dass  er  hiezu  die  Müsse  finde.  Allein
der  „Versöhner”,  welcher  die  erworbenen  Rechte  mit  den  Principien ­
  der  Revolution  zu  einer  höheren  Einheit  verarbeiten  zu
müssen  glaubte,  fand  bald  eine  Veranlassung,  sich  über  den
Sinn  seines  Versöhnerthums  in  einer  praktischen  Agitation
seihst  etwas  klarer  zu  werden.  Die  Arheiterhewegung,  welche
mit  dem  weiteren  Verlauf  des  seit  1861  inaugurirten  Jahrzehnts
in  Folge  der  Rückwirkung  des  Amerikanischen  Secessionskriegs
auf  die  Europäischen  Arbeitszuständc  ein  trat,  reizte  uusern
politisch  ziemlich  radicalen  Autor,  sich  nun  auch  in  der  ihm
nähergetretenen  socialen  Strömung  geltend  zu  machen  und  zu
versuchen,  sich  des  Steuers  zu  bemächtigen.  In  dem  Jahrzehnt ­
  1818—57  hatte  er  von  Düsseldorf  aus'  mit  den  Rheinischen ­
  Arbeitern  im  Sinne  der  radicalen  Politik  verkehrt,  und
die  dortigen  Arbeiter  sind  auch  später  seine  wärmsten  Anhänger ­
  gewesen.  Hienach  war  es  die  politische  Gonsequenz,
welche  ihn  schliesslich  zur  Einlassung  auf  die  socialistische
Richtung  bestimmte.  Er  begann  das  entscheidende  agitatorische
Eingreifen  mit  einem  „Offenen  Antwortschreiben  etc.”  (1863),
in  welchem  er  einem  Leipziger  Comité  seine  Theorie  und  sein
Programm  darlegte.  Vorher  hatte  er  in  Berlin  einen  Vortraggehalten,
  der  unter  dem  Titel  „Arbeiterprogramm”  gedruckt
wurde  und  den  Arbeiterstaat  als  das  sich  ergebende  Ziel  der
gegenwärtigen  Geschichtsepoche  hinstellte.  In  diesem  Vortrag,
dessen  Abhaltung  zu  einer  criminellen  Verfolgung  wegen  Aufreizung ­
  der  Arbeiter  gegen  die  Besitzenden  die  Veranlassung
gab,  findet  man  eigentlich  nur  eine  philosophische  Geschichtsconstruction,
  die  äusserlich  ziemlich  verständlich  gestaltet  und
innerlich  wenigstens  im  Hauptpunkt  nicht  unzutreffend  ist.
Die  übrigen  Pamphlets,  welche  hauptsächlich  in  das  Jahr  1863
fallen,  sind  zu  zahlreich  und  ungleichartig,  als  dass  sic  einzeln
angeführt  werden  könnten.  Sie  theilen  sich  in  Versammlungsreden,
  Gcrichtsreden  und  überhaupt  Schriften  zu  den  verschiedenen ­
  Criminalafiairen,  mit  denen  man  den  Agitator  heim  suchte.
            
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