Full text : Die deutsche Ölmüllerei

136  III.  Die  Ausbildung  des  Fabrikbetriebes  von  1870  bis  zur  Gegenwart.

durchschnittlich  auf  mindestens  300000  bis  500000  M.  veranschlage. ­

Ein  Blick  auf  die  folgende  Tabelle  der  deutschen  Ölmühlenaktiengesellschaften ­
  und  Gesellschaften  mit  beschränkter  Haftung ­
  zeigt  jedenfalls,  daß  die  zur  Verfügung  stehenden  Kapitalien ­
  in  den  meisten  Fällen  weit  größere  sind.

Die  deutschen  Ölmühlenaktiengesellschaften. 62 )

1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.

Name  der  Gesellschaft  Aktien-Kapital  Anleihen

„Verein  deutscher  Ölfabriken",  Mannheim ­


M.
12000000

M.
3000000

„  Fr.Thörl’s  Ver.  Harburger  Ölfabriken  ",
Harburg  a.  d.  Elbe

10500000

„Ölfabrik  Groß-Gerau",  Bremen  .  .

6000000

1000000

„Bremen  -  Besigheimer  Ölfabriken  ",
Bremen

6000000

1800000

„Bremer  Ölfabrik",  Bremen  ....

1500000

1400000

„Lübecker  Ölmühle,  vorm.  Aßmuß",
Lübeck

1500000

700000

„  Stettiner  Ölwerke"  ,Züllchow  b.  Stettin

1500000

—

„Danziger  Ölmühle",  Danzig  .  .  .

1434000

1000000

„Niederrheinische  Ölwerke",  Goch  .

750000

300000

„Neußer  Dampfmühlen  A.-G.",  Neuß
am  Rhein

780000

„Ruhrorter  Dampfölfabrik“,  Amsterdam

500000

?

„Emmericher  Dampfölfabrik“,  Deventer
in  Holland

203000

„Vereinigte  Breslauer  Ölfabriken  A.-G.“,
Breslau.  In  Liquidation

6600000 83 )  1500000

„Braunschweigische  Dampfmühlengesellschaft", ­
  Braunschweig.  In  Liquidat.

600000

125000

6Z )  Zusammengestellt  nach  dem  „Handbuch  der  deutschen  Aktiengesellschaften" ­
  Ausgabe  1910/11  und  auf  Grund  persönlicher  Erkundigungen.
8S )  Bei  der  Gründung.
            
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