Object : Bankbuchhaltung

_ Die Coupons- und Sortenabteiun. 107 e)
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besteht. Ein Auseinanderziehen der Markcoupon WU œLihligthek D
Effekten in Unterskontren (Staatsanleihecoupons, ( Äß]igctionen: I
coupons, Dividendenscheine usw.) ist heute in der râris s tens -
mehr üblich. E Ñ
2. Die Sortenatteilun g:
Sie befaßt sich mit Geldwechselgeschäften in ausländischen Noten
und Sorten (Münzen). Seit der Markstabilisierung hat das
Sortengeschäft an Bedeutung sehr eingebüßt. Eine Barregulierung
 der zwischen In- und Ausland bestehenden Verbindlichkeiten
findet fast nur im Grenzverkehr und auch dort nur in geringem
Umfange statt. Der internationale Reiseverkehr ist die wichtigste
 Grundlage für das Sortengeschäft. Es werden Valutabeträge
 angekauft, die von Geschäfts- oder Vergnügungsreisenden
mit ins Inland gebracht werden, oder es werden Sorten abgegeben,
 die für eine Reise von kurzer Dauer ins Ausland gebraucht
 werden. Selten werden große Summen umgesetzt. Handelt
 es sich um einen größeren Bedarf an Auslandsvaluta für
längere Reisen, so tritt an die Stelle des Sortenankaufs ein
reines Devisengeschäft (Kreditbrief, Traveller-Schecs usw.). Die
von der Kundschaft gekauften oder verkauften Sorten werden
entweder zum amtlichen Kurs zuzüglich bzw. abzüglich Courtage
und Provision abgerechnet, oder es wird ein Nettokurs vereinbart,
 der Courtage und Provision in einer kleinen Marge
gegenüber der amtlichen Notiz berücksichtigt. Für den Handel
in Münzen werden oft wegen ihres nicht einheitlichen Edelmetallwertes,
 wegen der größeren Versandspesen und eventuell
wegen des begrenzten Annahmezwanges eigene Kurse (per Stück
oder per 100 Einheiten der fremden Währung) zugrunde gelegt.
Der Buchungsgang in der Sortenabteilung ist dem in der Couponsabteilung
 ähnlich. Der Couponshändler ist bei vielen Banken
zugleich Sortenhändler und führt den Börsenbogen und das Positionsbuch
 für Sorten. Ebenso sind Coupons- und Sortenkassse oft
miteinander verbunden. Der Verkehr in effektiven Sorten und
die Markregulierung wird in gleicher Weise wie der Couponsumsatz
 gehandhabt.
Das Sortenkassenbuch (Form. Nr. 79) wird täglich mit dem
effektiven Bestand und der Sortenprimanota abgestimmt. Nach
erfolgtem Abschluß wird der Bestand vorgetragen.
Die als Beispiel gebrachte Sortenprimanota (Form. Nr. 80) unterscheidet
 sich von der im vorigen Abschnitt gebrachten Coupons-
            
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