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Capitel IL
in jedem einzelnen Falle, wo eine Zahlung- zu machen
ist, ganz ebenso glatt und ungehindert von Hand zu
Hand, wie das haare Geld — im Gegensatz zum Wech
sel, dessen Verwendung an Zahlungsstatt (wenn man
schon von einer solchen reden will) in jedem einzel
nen Falle immer erst eine besondere Transaktion oder
Wei thbestinimung (Discontirung) voraussetzt, also immer
nur eine bedingte und, beschränkte ist — sondern
vermag sich auch — im Gegensätze ebenfalls zum
Wechsel, der regelmässig am Verfallstage einkassirt zu
werden bestimmt ist, und daher nur ein ganz vor
übergehendes Dasein besitzt, — fortdauernd an
Stelle des Metallgeldes im Umlaufe zu erhalten.
Die Banknote erscheint hiernach als ein wirkliches
Ersatzmittel des haaren Geldes. Sie ersetzt das Letz
tere zwar nicht in seiner Eigenschaft als „Umsatz-
mittel“, oder „Werthmaass“, wohl aber ersetzt sie es
in seiner Eigenschaft als Zahl mittel, d. h. in derje-
25) Vgl. auch E. Seyd, Bullion and foreign exchanges, Lon
don 1868, p. 29: ,,Gold, silver, and copper coins, and banknotes,
pass current, from hand to hand w it ho at res trie t i o n s ; they arc
therefore called ,,currencyHills of exchange are not currency;
their transmission does not take place in the same free and simple
manner. ‘ ‘