4. Kap. Die Arbeitslöhne.
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Viertes Kapitel.
Die Arbeitslöhne.
füt Arbeitsleistungen bezeichnen wir alz Lohn. Es sind
der «à' Unterarten desselben zn unterscheiden. Erstens hoi man nach
¡„ -°°^M-nhe,t der »errichteten Arbeit zunächst die Löhne in Betracht
«,i t n '„ Wälit fUt Arbeitsleistungen zum Behufe der Giiterhroduetion qe-
S-ndivà» ?'°'m 8 f te " bÌe Ģrhalte und die Löhn- der in der
Und ^ bem Brrgbau. der Fischerei, in der Industrie, im Handel
bilden X- ""Ģàeim Beschäftigten. Eine andere Gruppe von Löhnen
P-°duetin Ģ "" Entschädigung für die nicht zu Zwecken der
Bot M. Arbeitsverrichtungen gewährt werden. Tahin find
k* to" 1 "' H°»°ķ und bit Bezüge derjenigen zu rechnen, welche sich
eifetnh . ' -"usbahnen, also der Theologie, den übrigen Wisienschaften, der
Dienst. L, n fi “ n|t unb .. bcm ärztlichen Berufe widmen und so den Menschen
jtitiqe,, i !?“ *" rrweis-n. Sodann gehören hierher die Gehalte aller der-
«b dies', t ' ! rflenb "riche Functionen im staatlichen Leben verrichten, gleichviel,
«inte» 'tunctionen höherer oder niederer Art sind, also die Bezüge der Be.'
enbli* " b be<r Şcr aller Stufen, der Sold der Blilttärpersonen u. s. w.
'''derer », . "" b ' f,ec ,,fnnfn die Entlohnungen von Dienstleistungen
Art sowie der Personen, welche dem Vergnügen der Menschen dienen -.
Serben msln seitens der Form, unter welcher die Löhne entrichtet
Aufmerksamkeit zu. so hat man Stücklöhne, d. h. die Ge-
Ņrbch"" x"" ökstinlmten Entlohnung für eine gewisse Menge verrichteter
H ber Q Ì? Clts ' Ia9= "der Stundenlöhne zu unterscheiden, die sich
Zeitdauer der von dem Betreffenden verrichteten Arbeit richten
H so.? ""bere Eintheilung der Löhne ist diejenige in solche, die in Geld,
^ļheilun' V 111 Gütern ausbezahlt werden. Verwandt mit dieser
die folgende. In den Fällen nämlich, in welchen Kost, Woh-
^^holr ^artennuhung oder Rechte auf den Bezug von Feuerungsmaterial,
^icht g andere derartige Naturalbezüge gewährt werden, findet eine
'ņ be^ r .f Ö enau bestimmte Entschädigung der geleisteten Arbeit statt. Und
^-»^^şigên Fällen, in welchen außerdem die Bezüge der Arbeitenden sich
S etftej, »!. man cö ñenau nimmt, gewahrt man, daß viele Personen, welche auf
?rhyt ìck zu den bei der Güterproduction Beschäftigten zu gehören scheinen, in
à Unisse"Şl oder vielmehr ganz überwiegend für die Befriedigung persönlicher
b Q nber e - ^'8 sind, und daß hinwiederum so manche Dienstboten mehr gewerbliche
erartlflc Arbeiten verrichten, als persönliche Dienste leisten. Im 1. Kapitel
Iks ist davon eingehender gehandelt worden.