Full text : Der Wald und seine Arbeiter

Staats-'  und
Landesteile.

Ges,-Fläche
der  Forsten
du

Von  der
Landesflächo
  o/o

pro  Kopf
d.Bevlk.
von  1905
ha

Staats-  und
Landes  teile

Gcs.-Fläche
der  Forsten
ha

Bon  der
Landcsiläche
  %

pro  Kopf
d.Bevlk.
von  1905
ha

Preußen

8270134

23,7

0,22

Anhalt

57  794

25,1

0,18

Bayern

2  466  553

32,5

0,38

Schwarzbuxg-Sachsen



384  540

25,8

0,09

Sondershansen

26  710

31,0

0,31

Württemberg  .  .

600  415

30,8

0,26

Schwarzburg-Baden......



567  795

37,7

0,28

Rudolstadt.  .  .

41  390

43,9

0,43

Hessen

'240  009

31,2

0,20

Waldeck

42  795

38,2

0,72

Meckl.  -  Schwerin

236  740

18,0

0,38

RenßältereLinic

11  253

35,6

0,16

Sachsen-Weimar

93  088

25,8

0,24

Reuß  jung.  Linie

31198

37,8

0,22

Meckl.-Strelitz.  .

62  225

21,2

0,60

Schaumburg-Oldenburg.

  .  .  .

68  341

10,6

0,16

Lippe.  .....

6  899

20,3

0,15

Braunschweig.  .

109  473

30,1

0,23

Lippe  ......

33  488

27,6

0,23

S.-Meiningen.  .

103  859

42,1

0,39

Lübeck

4  083

13,7

0,04

S.-Altenburg.  .

38  093

27,1

0,17

Bremen

58

0,2

0,00

S.-  Kobg,-  Gotha

59  576

30,1

0,26

Hamburg  ....

1787

4,3

0,00

In  Bayern  war  der  Reingewinn  in  den  Staatsforsten  im  Jahre  1907
24750000  Mi.,  im  Jahre  1909  30000000  Mk.  Die  Einnahmen  der  Staatsforsten
  in  Bayern  beliefen  sich  im  Jahre  1885  auf  24000000  Mk.,  im  Jahre
1890  auf  29000000  Mk.,  im  Jahre  1900  auf  38  000000  Mk.,  im  Jahre  1908
auf  49000000  Mk.,  im  Jahre  1912.1913  69  000000  Mk.
Der  Reinertrag  der  Forsten  in  Sachsen  betrug  im  Jahre  1908  10500  000  Mk.,
im  Jahre  1909  14000000  Mk.
Der  Reinertrag  der  Staatsforsteu  in  Württemberg  belief  sich  auf  eineu
Hektar  Staatswald  im  Jahre  1853  auf  10,—  Mk.,  im  Jahre  1870  auf  26,24  Mk.,
im  Jahre  1890  auf  33,30  Mk.,  im  Jahre  1900  auf  50,72  Mk.,  in:  Jahre  1909
auf  63,53  Mk.

D  i  c  Ei  n  n  n  h  m  en  d  e  r  S  t  a  a  t  s  w  a  l  d  uu  g  e  n  i  n  Th  ü  r  iu  g  e  n  imI  a  h  re  1909:
Holzertrag
pro  km  pro  ha

Gesamteinnahme ­

Mk.

Mk.
62,05
94.89
94,83
78,38
70,50
73,60
67,48
48,04
72.90
23,45

Mk.
Sachsen-Weimar  (Staatsforsteil)  2  993  000  12,12
„  Altenburg  „  642  000  13,65
„  „  (Kronforsten)  1  132  000  13,15
„  Meiningen  (Staatsforsten)..........  3  567  000  12,69
„  Kobnrg  „  421  000  14,93
„  Gotha  „  1036  000  13,70
Schwarzburg-Sondershausen  (Oberherrschaft)  ....  742  000  13,70
„  „  (Unterherrschaft).  .  .  .  312  000  11,84
„  Rudolstadt  (Oberherrschaft)  ....  1  176  000  14,74
„  „  (Unterherrschaft)  ....  140  000  9,30
Ueber  die  Hälfte  dieser  Summen  ist  als  Reingewinn  anzusehen.  Dieselben
Gewinne  machen  auch  die  Privatforstbesitzer.  Einige  Beispiele  mögen  hier  folgen:
Das  kgl.  prinzliche  ForstaNit  Flatow  in  Westpreußen  hatte  1909  insgesamt  Einnahmen ­
  aus  seinen  Forsten  592  000  Mk.,  Ausgaben  (alle  Ausgaben  bis  auf  den
letzten  Pfennig)  210000  Mk.,  das  macht  einen  Jahresüberschuß  von  382000  Mk.
Die  Waldbesitzungen  -des  Grafen  Fink  van  Fintenstein-Schönberg,  ebenfalls
in  Westpreußeu  gelegen,  brachten  in  demselben  Jahre  254000  Mk.  ein.  Die
Ausgaben  betrugen  im  ganzen  63000  Mk.;  er  verdiente  also  191000  Mk.
oder  300  Prozent!  Für  seine  Arbeiter  gab  er  an  Arbeiterversicherung  494  Mk.  ans!
Sehen  wir  einmal  einige  Privatforsten  in  der  preußischen  Provinz  Posen
etwas  genauer  ant
Fürst  Ferdinand  Radziwill-Przygodzice  llahm  aus  seinen  Waldungen  ein
255000  Mk.,  Ausgaben  101000  Mk.,  Reingewinn  des  einen  Jahres  154000  Mk.
            
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