Full text : Zur Wertzollfrage

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schen  Tabaks  festzustellen,  um  das  nachfolgende  Vergleichsbild ­
  über  denVerbrauch  von  Rohtabak*)  gegen ­
  die  erwähnten  Einwendungen  sicher  zu  stellen.
*)  Als  Rohtabak  werden  in  der  nachfolgenden  Tabelle  lediglich  unbearbeitete ­
  Tabakblätter  —  Nr.  29  des  statistischen  Warenverzeichnisses  —
behandelt,  nicht  die  in  diesem  Verzeichnis  unter  Nr.  220  unter  Erzeug,
nissen  aufgeführten  Rippen,  Laugen  und  Karotten.  Dies  empfahl  sich
der  Übersichtlichkeit  halber  und  besonders  wegen  der  leichteren  Nachprüfbarkeit. ­
  Ihre  Weglassung  trübt  das  Vergleichsbild  in  keiner
Weise,  da  die  hier  in  Betracht  kommenden,  verhältnismäßig  geringfügigen
Mengen  —  insgesamt  ca.  30000  dz  —  Veränderungen  von  Belang
nicht  zeigen.  Der  allmählich  etwas  gefallenen  Rippeneinfuhr  steht  eine
ungefähr  entsprechende  Steigerung  der  Laugeneinfuhr  gegenüber;  auch  die
Veränderungen  im  Karottenverbrauche  sind  verhältnismäßig  unerheblich.
Durch  dieWeglassungumgeht  man  auch  ambestendieinfolgederverschiedenen
Bezeichnung  dieser  Warengattungen  —  mal  als  Rohstoff,  mal  als  Erzeugnisse ­
  —  eingetretenen  statistischen  Mißverständnisse  bei  den  Erörterungen ­
  über  die  Frage  des  Tabakverbrauchs.  So  behandelt  z.  B.  das
Kaiserliche  Statistische  Amt  in  seiner  Verbrauchsstatistik  die  Nippen  als
Rohstoff,  die  Karotten  als  Fabrikat,  während  es  die  Laugen  bei  Berechnung ­
  des  Tabakvcrbrauchs  gänzlich  unberücksichtigt  läßt.  Andere
wieder  behandeln  alle  drei  Gattungen  als  Rohstoff.  Ich  zog  daher,  um
Mißverständnissen  den  Boden  zu  entziehen,  vor,  unter  Anlehnung  an
das  Statistische  Warenverzeichnis  den  Begriff  Rohtabak  auf  unbearbeitete ­
  Tabakblätter  zu  beschränken.  Die  Kenntnis  ihrer  Einfuhrmengen
ist  Jedem,  und  zwar  auf  Grund  der  beiden  nach  verschiedenen  Einteilungen ­
  des  Jahres  vorkommenden  Berechnungsarten,  leicht  zugänglich.
Nach  Kalenderjahren  durch  die  Handelsstatistik  (Monatliche  Nachweise  über
den  Auswärtigen  Handel),  nach  Erntejahren  durch  die  Übersicht  B7  im
vierten  Hefte  der  Vierteljahrshefte  der  Reichsstatistik.  Auch  die  wechselnde
Art  der  handelsstatistischen  Einreihung  der  Karotten  erst  unter  Rohtabäk,
später  unter  bearbeitete  Tabakblätter,  dann  wieder  unter  Kau-  und
Schnupftabak  empfahl  ihre  Weglassung,  um  den  verbrauchsstatistischen
Erörterungen  nicht  neue  Nahrung  zu  Mißverständnissen  zu  bieten.
Der  Einfuhr  in  den  freien  Verkehr  gleichgestellt  ist  der  Veredelungsverkehr ­
  für  inländische  Rechnung  und  der  Bedarf  für  deutsche  Schiffe  usw.
            
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