Full text: Zur Wertzollfrage

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Der durch die Steuererhöhung begründete Unterschied 
(bezw. Hinzutritt) der Kosten für Verwaltung und Erhe 
bung der Tabaksteuer, für Ausfuhrvergütungen, Erlasse 
Prüfungsamt sowie für Tabaksachverständige bei den 
holländischen Konsulaten blieb hier wegen seiner ver 
hältnismäßigen Kleinheit sowie vor Allem zwecks Er 
leichterung der noch folgenden Vergleiche unberücksichtigt, 
so daß sowohl die für den Veharrungszustand erwartete 
Rohsolleinnahme als auch die des Erntejahres, bezüglicher 
weise Rechnungsjahres, 1907/08 ungekürzt in Erscheinung 
treten. Auch unterblieb die Abrechnung der Anteile an 
Luxemburg, Jungholz, Mittelberg. In Wirklichkeit be 
deutet obige Rohsolleinnahme von 139 Millionen Mark 
daher gegenüber dem Jahre 1907 nur einen Mehrertrag 
von rund 43 (nicht 44) Millionen Mark, wie er auch mit 
Recht, nur in dieser Höhe an den Schluß der Ertrags 
berechnung der Finanzkommission gesetzt wurde. 
Hiernach kommen wir nunmehr zu der Frage: Ist 
diese für den Beharrungszustand erwartete Rohsollein 
nahme von 139 Millionen Mark, die gleichbedeutend 
ist mit einem Nettomehrertrage von 43 Millionen Mark 
gegenüber dem Ertrage der Tabakabgaben im Erntejahre 
1907 und der Zigarettensteuer im Rechnungsjahre 1907*), 
ist diese Rohsolleinnahme wirklich bereits erreicht? Wurde 
*) Die Tabaksteuerstatistik bezieht sich auf Erntejahre (1. Juli bis 
30. Juni), die Zigarettensteucrstatistik auf Rechnungsjahre (1. April bis 
31. Mürz).
	        
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