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ja auch das noch bis in die jüngste Zeit hinein von ver
schiedenen Seiten lebhaft bestritten.
Die Einfuhr von Rohtabak und insbesondere von
Tabakerzeugnissen pflegt in der zweiten Hälfte des
Kalenderjahres stärker als in der ersten zu sein. Daß die
Einfuhr auch im Jahre 1911 während der zweiten Hälfte
die der ersten Hälfte übersteigen wird, ist immerhin
möglich; daß sie sich abschwächen sollte, darf als in hohem
Grad unwahrscheinlich gelten. Wenn wir der nach
folgenden Berechnung eines Jahresertrages die durch
die Handelsstatistik nachgewiesenen Einfuhrresultate der
Monate Januar bis einschließlich Juni 1911 zu Grunde
legen, so kann das Jahreserträgnis des Tabakzolls viel
leicht etwas zu niedrig, doch keineswegs in seinerGesamtheit
zu hoch gegriffen sein. Dasselbe wird der Fall sein, wenn wir
auch die in den sechs Monaten Januar bis Juni 1911 er
reichte Höhe der Zigarettensteuersolleinnahme als in Zu
kunft einem Rückgänge nicht ausgesetzt ansehen, und
ebenso wird es als bedenkenfrei gelten dürfen, wenn für
die inländische Tabaksteuer der ungefähre Ertrag des
Erntejahres 1910 eingesetzt wird.
Danach ergibt sich aus den Tabakabgaben und der
Zigarettensteuer die folgende Jahreseinnahme:
Zoll für
720000 dz unbearb. Ta
bakblätter
zu
85 M. f. d. dz
Mark
61353000
,, „
13300 „
Tabaklaugen
„
100 „ „ „ „
1330000
„ „
12200 „
Tabakrippen
„
Ü'Z
n tt rt n
1037000
- »
3700 „
Karotten
,,
210 „ „ „ ..
777000
64497000