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Noch: Übersicht 28
Noch: Die Steuern des arbeitsintensiven Betriebes für das Kalenderjahr 1928
(bei durchschnittlichem Rohgewinn und großem Umsatz)
[IXI. Sämtliche Steuern (in AM)
Vom Rohgewinn unabhängige
Steuern
Gemeinde
Summe
[+ IT
in den einzelnen Gemeinden
verschieden hohe
Beträge
Ge- Kirchen-!
neinde- bau-
Grund- umlage
ınd Ge- zur Ver-
bäude- mögen-
steuer ! steuer
Ge-
meinde-
ewerbe-
kapital-
:K) oder
-Lohn-
ummen-
‚L) steuer
=
Vom Rohgewinn
abhängige Steuern
Staatl.
Ge-
werbe-
ertrag-
steuer
Ge-
meinde- '
gewerbe-
ertrag-
gtauer
Körper-
schaft-
steuer
Steuern
insgesamt
{Sp. 3 bis 9)
|invH
des
Roh-
89W:
11
10
Preußen
Wiesbaden. ..........0
Hannover .........0.00
Berlins..000.000000000
Königsberg 1. Pr.....1. |
Jberhausen ...........
GleiwitZ ....0..00000.0.000 6
Bielefeld ............0
Tieren nnnen
Hildesheim .........0.0
RatibOr ....0.000.000000
Wattenscheid ......... }
Recklinghausen ......
Paderborn ....... 2.
Wiülhelmshaven........
Fulda s..0000000000000
Weißenfels............
5111 DS
Waldenburg .... .. 2... 7}
U)
2?
d
14 586 611
14 540 1223
4441 698
14540 | 924
‚4 441 873
4 441 1 007
\
14540 524
‚4441 698
14540 707
14540 1241
14441 1047
14441 873
14540 873
14387 ° 598
14 540 | 324
14540! 873
14540 698
14540 | 1222
,
h
A
I
d
Bayern
München .........0.... G
Kaiserslautern ........ M
Schweinfurt........... K
d
6
d
15 633
15580
15633
710
77
714
59
8
H7
< 1566
< 1810|
, 5000
© 3508
Rn 1290)
", 15785
Z 1160
X 2243
£ 2244
X 6662
L 14470]
L 21260
X 5
X 2652
4 2065|
K 5429
L 12 525|
L 15000
K 2225
g 2235|
K 2239
226
227
226
1935
2194
1725
2.900
1 592
' 431
1329
‚924
2016
2571
1 403
598
1 766
\ 382
| 887
2876
1 542
1 486
513
517
515
3850
3636
3218
3216
1612
1 068
22 548| 62,6
23403! 65,0
25082] 69,7
25.088| 69,7
31 498| 87,5
33 682] 93,6
4080 21633! 601
3728 23034) 64,0
3688 23195| 64,4
2588 27602| 76,7
1318 32679] 908
15€ 37 328| 103;7
3984 22012] 61,1
3766 228851 63
3726 | 23042 64.0
2846 26564| 73:8
1730 31035| 86;
1140 | 33388! 92,7
2610
2 669
2 682
21976| 610
22.037) 614
59 1061 616
Sachsen
LeipPZlE a rn PP
ZwWickau.............. M
Freital ............... K
d
A
A
14.393 zz 599 291 364
14.393 € X n9l 287 | 431
143933! a4! — IK zoll 287! a&ı
4384
4332
* 4332
20417) 56:7
20626) 574
20626) 578
1 1G = Großstadt (über 100 000), M = Mittelstadt (über 50 000), K = Kleinstadt (über 25 000 Einwohner). — 2) A
jen landesfinanzamtlich verschiedenen Bewertungsvorschriften erklären sich die örtlichen Verschiedenheiten bei der
sich gleichmäßig erhobenen Aufbringungslast, Die Gemeinden sind entsprechend mit a, b usw. gekennzeichnet.
klärung dieser Differenzen ist einmal zu berücksichtigen, daß die Hauszinssteuer für
Grundstücke, die vom Eigentümer zu gewerblichen Zwecken verwendet werden, in
Sachsen stärker herabgesetzt werden kann als in den übrigen Ländern. Im Gegensat/
dazu ist in Bayern diese Steuer besonders hoch, weil sie in zweifacher Form, als Woh-
nungsbauabgabe und als eigentliche Hauszinssteuer, mit Beträgen erhoben wird, die
jeder für sich dem in Sachsen erhobenen Betrag nahekommen; dabei sind auch die
(staatlichen und städtischen) Grund- und Gebäudesteuern in Bayern durchweg noch
höher als in Sachsen. Besonders augenfällig aber werden die Differenzen bei der Gewerbe
steuer. Die beiden behandelten Betriebe hätten bei der (staatlichen und städtischen) Ka
nitalsteuer in Bayern fast dreimal soviel zu zahlen wie in Sachsen und übertreffen da-