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von Leuten und Dingen in sich aufnehmen und sie
darstellen konnte in runder Vollkommenheit und
schiebt „das novum organum und all den Intellekt,
den man in Bacon findet“, verächtlich beiseite. All
das ist wahr und groß in seinem eignen Kreis — aber
der liegt am anderen Ufer. Soweit die Wissenschaft
da hinüber will, hat ja Carlyle ganz recht. Unsere
Analyse produziert weder Falstaff noch Othello, noch
Juliet noch Coriolan — und auch keine Weltanschau
ung. Nur ist sie dazu auch gar nicht da, und mit all
dem wäre ihr auch nicht geholfen. Und das Reich,
das auf ihrem Ufer liegt, das hat Carlyle fast nicht
gekannt, und er hat gar nicht verstanden, daß auch
dort die Sonne leuchtet. Deshalb ist er wie ein Kind,
wenn er über ihre Dinge spricht. Doch nur um so
größer ist sein Selbstbewußtsein. Zornvoll ruft er
uns z. B. zu: „Politische Wissenschaft? Politische
Wissenschaft sollte eine wissenschaftliche Offen
barung sein des ganzen geheimnisvollen Mechanis
mus, der die Menschen in der Gesellschaft zusammen
hält . . . Statt dessen sagt sie uns, wie Flanelljacken
gegen Schinken ausgetauscht werden.“ Ich führe das
an, weil es so lehrreich ist: Ein großer Mann sagte
da etwas, was etwa so vernünftig ist, wie wenn ein
König, der einen Palast haben wollte, den Unter
tanen, die gehorsam Steine für diesen Palast herbei
schleppten, zurufen würde: „Ich will einen Palast
haben, und die Kerls bringen mir Steine!“ Aber er
sagte es ohne die geringste Ahnung von seiner Ab
surdität und der wissenschaftlichen Unfruchtbarkeit
seines Sehnens zu haben. Er sagt es mit starkem