Rap. IV.
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Einfluß auf die soziale Organisation.
hervortreten, uni das menschliche Leben reicher, voller, glücklicher, edler
zu gestalten. Denn unter diesen runden Menschen, die in dreieckige Löcher
gesteckt werden, unter diesen dreieckigen Menschen, die in runde Löcher
gezwängt werden, unter diesen Menschen, die ihre Tatkraft in der Jagd
nach Reichtum vergeuden, unter diesen anderen, die in Fabriken zu
Maschinen gemacht oder durch die Notwendigkeit an den Pflug oder an
die Bank gekettet werden; unter diesen Rindern, die in Schmutz, Laster
und Unwissenheit aufwachsen, finden sich Gaben des höchsten Ranges,
Talente der glänzendsten Art. Es bedarf nur der Gelegenheit, sie zum
Vorschein zu bringen.
Man stelle sich alle die Möglichkeiten eines Gesellschaftszustandes
vor, der diese Gelegenheit allen bieten würde, wir wollen der Ein
bildungskraft überlassen, das Gemälde auszuführen; feine Farben
sind zu glänzend, als daß Worte sie widerzugeben vermöchten. Man
bedenke nur die moralische Erhöhung, die geistige Tätigkeit, das soziale
Leben. Man bedenke, wie durch Tausend Handlungen und Zwischen
handlungen die Glieder jedes Staats verbunden sind und wie bei der
gegenwärtigen Lage der Dinge selbst die wenigen Glücklichen, die auf
dem Gipfel der sozialen Pyramide stehen, obgleich sie es nicht wissen,
von dem Mangel, der Unwissenheit und der Entwürdigung derer unter
ihnen leiden müssen. Man stelle sich diese Dinge vor und sage dann,
ob die von mir vorgeschlagene Veränderung nicht zum vorteil eines
jeden, selbst des größten Grundeigentümers sein würde? würde er
nicht der Zukunft seiner Rinder sicherer sein, wenn er sie ohne einen
Pfennig in einem derartigen Gesellschaftszustande zurückläßt, als mit
Hinterlassenschaft des größten Vermögens in dem jetzigen? Bestände
solch ein Gesellschaftszustand irgendwo, würde er nicht seinen Eintritt
in denselben durch Drangeben aller seiner Besitzungen billig erkaufen?
Ich habe jetzt die soziale Schwäche und Rrankheit bis zu ihrer
Quelle verfolgt. Ich habe das Heilmittel gezeigt. Ich habe jeden Punkt
bewiesen und jeden Einwand berücksichtigt. Aber die Probleme, die
wir erwogen haben, so groß sie sind, gehen in noch größere, in die größten
Probleme über, mit denen der menschliche Geist sich überhaupt befassen
kann. Ich möchte daher den Leser, der bis hierher mit mir gegangen
ist, bitten, ein noch höheres Feld mit mir zu betreten. Aber ich bitte ihn,
sich zu erinnern, daß ich in dem kleinen Raum, der von den mir für dies
Luch zugewiesenen Grenzen übrig bleibt, die sich aufdrängenden Fragen
nicht erschöpfend behandeln kann. Ich kann nur einige Gedanken an
deuten, die vielleicht als Winke für weiteres Denken dienen können.