Full text : Wirtschaft als Leben

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„Der  Wertgedanke“,

Deutung  dieses  Terminus  begründet:  „Nous  n’aurions  qu’une  idee
imparfaite  de  la  nature  et  de  la  grandeur  des  richesses,  si  nous  n’avions
que  des  idees  confuses  de  ce  que  signifie  le  mot  valeur.“  (Cours
compl.  d’economie  pol.  ed.  p.  Horace  Say,  Bruxelles  1840,  S.  33.)
Desgleichen  wird  der  Fall  I  an  J.  St.  Mi  11  sehr  kenntlich:  „The  word
value,  when  used  without  adjunct,  always  means,  in  political  economy,
value  in  exchange;  ...Exchange  value  requires  to  be  distinguished
from  Price.  The  words  Value  and  Price  were  used  as  synonymous
by  the  early  political  economists,  and  are  not  always  discriminated
even  by  Ricardo.  But  the  most  accurate  modern  writers,  to  avoid  the
wasteful  expenditure  of  two  good  scientific  terms  on  a  single
idea,  have  employed  Price  to  express  the  value  of  a  thing  in  relation
to  money;  the  quantity  of  money,  for  which  it  will  exchange.
By  the  price  of  a  thing,  therefore,  we  shall  henceforth  understand
its  value  in  money;  by  the  value  or  exchange  value  of  a  thing,
its  general  power  of  purchasing;  the  command,  which  its  possession
gives  over  purchaseable  Commodities  in  general.“  (Principles,  Bk.  II.
Par.  2.)
Dagegen  wird  bei  v.  Wieser  deutlich,  daß  seine  Auffassung  über
das  unter  „Wert“  zu  Erledigende  dem  Falle  II  gemäß  ist,  wenn  er  seiner
„Werttheorie“  die  Erwägung  voranstellt:  „In  den  Naturwissenschaften
unterscheidet  man  überall  zwischen  der  Erscheinung  und  dem  Begriffe,
welchen  die  Menschen  sprachüblich  mit  dem  Namen  verbinden,  den
sie  der  Erscheinung  geben.  —  Die  moderne  Naturforschung  beschäftigt
sich  ausschließlich  mit  den  Phänomenen.  Niemand,  der  Anspruch  auf
den  Namen  eines  Forschers  macht,  wird  glauben,  dadurch  daß  er
die  geltenden  Sprachbegriffe  untersucht,  auch  nur  das  Geringste  zur
besseren  Erkenntnis  des  Wesens  der  Dinge  beitragen  zu  können.  .  .  .
In  den  Wissenschaften  vom  menschlichen  Geiste  und  den  menschlichen
Akten  ...  finden  wir  es  anders.  Hier  finden  wir  die  eben  besprochene
Unterscheidung  fast  nirgends  deutlich  vollzogen.  In  vielen  Fällen  wird
der  Leser  bei  aller  Aufmerksamkeit  außerstande  sein,  zu  beurteilen,
was  der  Autor  eigentlich  untersuchen  wollte,  ob  den  empirischen  Bestand ­
  der  Erscheinung,  oder  den  Begriff,  der  sich  an  den  Namen  der
Erscheinung  knüpft“  (Ursprung  usw.  S.  I  f.)  —  und  wenn  er  später  von
dem  unter  „Wert“  soweithin  Erledigten  sagt:  „Die  eigentliche  Tatsache
am  Wert,  das  Phänomen,  das  in  Wirklichkeit  dem  Namen  des  Werts
entspricht,  ist  subjektiver  Art,  ist  ein  persönliches  Interesse.  .  .  .  Der
Satz,  daß  der  Wert  in  Wahrheit  eine  subjektive  Erscheinung  ist,  kann
nicht  eindringlich  genug  gefaßt  werden“  (a.  a.  O.  S.  10).  Für  das  Zutreffen ­
  des  Falles  II  spricht  auch  klar  die  Stelle  bei  Sax  (Grundlegung,
            
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