Anhang.
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S. 250): „Die Wissenschaft ist bei der Ergründung der Werterscheinung
längere Zeit irre gegangen, oder doch nicht auf den Kern gedrungen.
Erst neuere Forscher sind der eigentlichen Natur des Phänomens näher
gekommen.“
Wie sich die erste mit dieser zweiten Einteilung auch überschneiden
kann, während sie innerhalb der obigen Beispiele parallel laufen, erweist
sich, wenn z. B. gerade Dietzel das unter „Wert“ zu Erledigende, das
•hm so bekannt dünkt, um es gar nicht erst umschreiben zu müssen, in
einer Tatsache erblickt (die „Grundtatsache des Wertes“); während
wieder J. Wolf, dessen Theorie eine „findende“ ist, ganz im Sinne
des Falles I sich ausspricht: „Eine Lehre vom Werte beantwortet in
erster Linie die Frage: ,Welchem Begriffe spreche ich zweckmäßig die
Bezeichnung Wert zu?‘“ Das aber ist nichts als die Naive Wertfrage,
Sinne des Falles I abgewandelt; es tut nichts dazu, daß hier die
eutung in einer eigentümlichen Weise auf den Kopf gestellt erscheint,
mdem hier eine Bezeichnung gleichsam zu vergeben ist, von der
stillschweigend festzustehen scheint, daß sie unbedingt unterzubringen
• r->as ist wieder die verkehrte Unentbehrlichkeit.
Übrigens zeigt gerade das Beispiel Wolfs — besonders mit der
e - »Es muß nämlich festgehalten werden, daß wir nicht den
P aenbegriff zu erklären, sondern uns einen Begriff zu bilden haben.“
Fall^ e ^ re V " ^kinger Zeitschr. 1886, S. 434) — daß es sich im
daz C ^ urc ^ aus nicht etwa um die Beachtung, und, im Gegensätze
VVe ^ ^ ^ um die Nichtbeachtung dessen handle, was der Ausdruck
^ er * dem allgemeinen Sprachgebrauche nach bedeutet. Diese Frage
, eilnun g an den oder des Absehens von dem gewöhnlichen Sprach-
Sch C e ls ^ e ^ ne vielerörterte (besonders durch Neumann, Cohn,
baren 11 ^* e tze 1, v. Wieser u. a.), hat aber keinen unmittel
sondern eZU ^ aU ^ Auffassung des unter „Wert“ zu Erledigenden,
Art und ^ e * ne ^ ra & e der durchführenden Erledigung, resp. der
Anlaß^ ^ 61Se der letzteren. Diese Frage kann also gar nicht den
an rl' cf 211 ® e ' 3en > e i ne weitere Einteilung den bisher erörterten beiden
ließen Einteilungen, die mir die auffälligsten dünken,
j , °. noc h manche andere zugesellen. Der Gegensätze, oder
Wert f r eniSStens der Unterschiede im Sinne der Frage „Was ist der
in dies" tT ^ ^ edeutun g. mit welcher der Ausdruck „Wert“ schon
ra ^ e e intritt, dieser Verschiedenheiten ist eben kein Mangel,
die^f \ Wle . erwa ^ nt > so weit, daß so ziemlich jede „Werttheorie“
von d G ' S ^ G ZU ^ ösen trachtet, anders gestellt sieht. Abgesehen
er großen Mannigfaltigkeit in der Erledigung dessen, was