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,Die Herrschaft des Wortes“,
herausstellt, daß hier ein Zusammenhalt unter den aufzählenden Worten
als solchen bestehen müsse. Daß heißt, diese Worte müssen in irgendeiner
Weise in Zusammenhang sein, gleichgültig, ob man nun Begriffe,
oder Erscheinungen, oder Tatsachen hinter ihnen suchen will; und
noch gleichgültiger, welche Begriffe, welche Erscheinungen und welche
Tatsachen man hinter den einzelnen dieser Worte finden will. Der
Bestand dieses Zusammenhaltes unter den aufzählenden Worten, auf
den bisher nur Schlüsse hindrängen, wird nun aus Tatsachen zu erweisen
seinl Im Vollzüge dieses Nachweises tritt die Bezeichnung
„Grundbegriffe“ für einen Augenblick in den Hintergrund. Den Rückweg
zu ihr wird die Kritik dann später ungezwungen finden.
IV.
Angenommen, es stünden jene Worte irgendwo schlicht beisammen;
ich wiederhole sie, die hier Kronzeugen sind:
„ „Bedürfnis, Gut, Wert, Wirtschaft, Vermögen, Einkommen, Kapital,
Arbeit, Geld, Preis, Lohn, Zins, Rente, ““
Jeder fachmännische Anhauch genügt, um hier eben die „Grundbegriffe“
— „Grunderscheinungen“, „Grundtatsachen“ — aufmarschiert
zu sehen. Aber man frage sonst jemand, was Dies wohl bedeuten
mag. Er kann zwei verschiedene Antworten geben, beide sehr lehrreich
für diesen Zusammenhang hier.
Am ehesten noch wird er andeuten, daß er so ungefähr die
Quintessenz der rastlos geschäftigen Alltäglichkeit vor sich sähe. In
der Tat muß besonders der Laie hier Dinge aufgezählt sehen, deren
Wirklichkeit er sozusagen am eigenen Leibe wuchtig zu verspüren
glaubt. Darauf komme ich noch zurück. Jedenfalls wird dem Laien,
nur aus anderen Gründen als sie für den Fachmann entscheidend sind,
der Gedanke fern sein, daß es vielleicht doch nur die Worte sind, mit
denen er Das bloß zu „übersprechen“ gewohnt ist, in irgendeiner ausweichenden
Art, was er wirklich am eigenen Leibe verspürt. Immerhin,
man muß es diesen Worten zugestehen, daß sie schon für das harmloseste
Sprachgefühl zueinander drängen. Ohne Zweifel will da überall
so etwas wie Sorge und Mühe des täglichen Lebens anklingen.
Auch Das ist schon ein Zusammenhalt unter diesen Worten als solchen;
durch ihre „innere Sprachform“ geknüpft. Ich bediene mich dieser
sprachwissenschaftlich anerkannten Ausdrücke — „innere Sprachform“,
im Gegensatz zur „äußeren Sprachform“, zum Lautbild des Wortes