Full text : Wirtschaft als Leben

Haushalten  und  Unternehmen,  V.

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zeit,  im  einzelnen  und  im  ganzen,  zerfällbar  ist.  In  diesem,  als  einzig
gedachten  Zusammenhang  fügt  sich  nun  das  Naturgeschehen  zwar  an
jener  einzigen  Stelle  ein,  die  sein  zeitlicher  und  örtlicher  Weiser  anzeigt; ­
  der,  als  konkret  bestimmter,  eigentlich  nur  eine  Anleihe  aus  der
Welt  des  Handelns  ist.  Aber  das  ist  hier  gleichgültig.  Denn  aus
dieser  Einen  Stelle  im  Zusammenhang  kann  dem  Naturgeschehen  in
keinem  Falle  ein  ureigener,  ein  spezifischer  Gehalt  erwachsen  —  aus
dem  guten  Grunde,  weil  hier  überhaupt  von  keinem  Gehalte  die  Rede
istl  Es  gilt  also  vom  Naturgeschehen,  und  wie  immer  man  über  seine
Bestimmtheit  in  Zeit  und  Raum  denkt,  daß  es  für  uns  nur  darum
einziglich  ist,  weil  es  von  seinesgleichen  schlechthin  abweicht.  Über
diese  bloße  Mannigfaltigkeit  hinaus  erhebt  sich  das  Naturgeschehen

le mals  zu  einer  Eigenheit,  die  für  unser  Denken  sozusagen  praktisch
w ürde.  Wir  wissen  wohl,  das  Naturgeschehen  wiederholt  sich  nie  als
gleiches;  aber  mit  ihm  geschieht  nur  etwas,  es  ereignet  sich  nichts.
Warum  alles  Handeln  da  in  einer  ganz  anderen  Lage  ist,  das
jauche  ich  wohl  nicht  mehr  im  einzelnen  darzulegen.  Es  vernimmt
en  UQ ser  geistiges  Ohr  das  Geschehen  des  Handelns  ganz  anders
a  s  das  Naturgeschehen:  nicht  als  ein  Geknatter  der  Erscheinungen,
sondern  stets  als  eine  Passage  inmitten  der  endlosen  Melodie  des
ens!  Denn  alles  erlebte  Geschehen  ist  uns  in  dem  Einen  Gewebe
,  Cr  Erlebnisse  gegeben,  das  wir  ganz  unmittelbar  in  seinen  Zusammenhängen ­
  durchschauen.  Darin  knüpft  es  sich  an  Einer  Stelle  ein,  und
Und  ^  V ° n  ^ a ^ eraus  e i nen  ureigenen,  spezifischen  Gehalt,
aber  *^ esem  Gehalte,  der  unserem  Denken  handgreiflich  ist,  der
fällen' SO! ° rt  en tschlüpft,  sobald  wir  das  Erlebnis  zu  Erscheinungen  zeren
 .  darauf  beruht  sein  wesentliches  Mehr  an  Eigenheit,  sein
S °ndertum.
^ as  Wort,  das  wir  aus  Zwang  des  Ausdruckes  über  das  Erlebnis
du 26 “'  * Ösc k t  nicht  allen  Gehalt  aus.  Der  „Spaziergang“  sondert  sich
W i^ C  aus  v °m  «Geschäftsgang“.  Das  zerfallende  Denken  käme  da
0rt  auf  die  „Bewegung  des  unterstützten  Fallens“;  um  der  Zerd
 ei . Un ^  n ^kt  eingehender  zu  folgen.  Aber  jener  spezifische  Gehalt,
läßt Z  ^  Jec * en  Beliebigen  „Spaziergang“  als  das  „Singuläre“  erscheinen
Verei'f^' 1  V ° m  Worte  ausgetilgt;  im  Vollzüge  jener  begrifflichen
die  Cm  ac ! lun S>  die  für  unser  Sprechen  einmal  unentbehrlich  ist.  Und
tum  des dCdC  ^* ni ^ erun g  Bes  Gehaltes,  bei  der  alles  Sonder-Wied
 CS  /* esc bebens  schon  erlischt,  bahnt  das  Erfassen  einer
bedarf Cr  ' m  er * e bten  Geschehen  an.  Um  sie  zu  erfassen,
wird  als CS  lmmer  sc b°n  der  Anlehnung  an  Begriffe.  Das  Geschehen
0  aus  den  Zusammenhängen,  in  deren  Mitte  es  erlebt  ist,  kraft
            
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