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Ausblicke, XIV.
danklich auszuschweifen. Es sind nichts als rohe, mystisch unklare
Anklänge an jene „Lehre“, wenn die „Systematische Nationalökonomie“
von „Faktoren der Produktion“ spricht, von der gewissen Dreiheit
„Natur, Kapital, Arbeit“ — alles aus dem Zusammenhänge hier zu
verstehen. Die Dreiheit, die sich endlos um die Ehre katzbalgt, wer
bei der Kabbalistik der „Werterzeugung“, der „Werteschaffung“, die
Rolle des Ersten Magiers zu spielen hätte. Hier herum ist es zu einem
wahren Brutnest der Mystik gekommen. Ihm ist jene Phantasmagorie
einer „Verteilung“ entstiegen, mit der, neben verwickelten, auch die
einfachsten Dinge auf den Kopf gestellt werden. Von hier lösen sich
auch die hohlen Blendworte „produktiv“, „unproduktiv“, „werte
schaffende Stände“ und so weiter ab. Dahinter steht eben, als Re
fugium des Tiefsinns, überall die „Große Unbekannte“: „Wert 1 Das
Lügenwort, das bei dieser, wie vielleicht bei keiner anderen Gelegenheit
unser Denken höhnt und nasführt. Nach jenen Erzeugnissen seiner
Wissenschaft greift dann auch der Alltag und verschafft sich damit für
das Gezänke seiner Schichten die giftigsten Pfeile. Direkte oder in
direkte Verbalinjurien, die um so mehr verletzen, weil darunter zwar
niemand was Rechtes zu denken weiß, aber desto überzeugter bleibt,
daß sich dabei unendlich viel und Tiefes denken lassen muß. Hier
überall feiert die Wörterei die wahrsten Orgien.
In jenen Untergründen der „Not“ und „Macht“ ergeben sich unter
anderem Verhältnisse, die man als „Zweckförderung“ und „Zweck
hinderung“ anklingen lassen kann. Nun geht aber die „Not“ durchaus
nicht ohne Rest im „Zweckhindernden“, die „Macht“ ebensowenig im
„Zweckfördernden“ auf. Das will sagen, die urwüchsige, scheinbar so
lapidare Sonderung „spießt“ sich, wenn man sie in ernstere Sonde-
Tungen einzugründen sucht. Selbst das „Dasein einer Mehrheit von
Handelnden“, oder das „Vorhandensein von Grenzen“ fällt für den
eindeutigen, klaren Bestand dieser „Grundverhältnisse“ durchaus nicht
so wuchtig in die Wagschale, als es scheinen mag. Auch hier ver
bricht unser Denken Willkür; darin, daß es überall an rein tatsächliche,
um nicht zu sagen zufällige Verhältnisse sich anklammert. Im
kecken Zugriff hascht es eben nach dem Greifbarsten. Je mehr nun
unser Denken die Schärfe steigert, desto mehr blickt es nach dem
Prinzipiellen aus; und dann entschwinden die Vorzüge, die uns hier
VOn »Grundverhältnissen“ reden lassen. Soweit zum Beispiel die „Not“
lm »Zweckhindernden“ steht, tut sie es nicht um ein Haar anders als
etwa die „Trägheit“, i m mechanischen Sinne. Da stünde also der
Gesichtspunkt der „Not“ auf einer Stufe mit dem Gesichtspunkte der
„Trägheit“; die „Systematische Nationalökonomie“ könnte in dieser
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