Full text : Wirtschaft als Leben

Anhang,  V.

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läufige  „Lösung“  des  Problemes  so  plausibel  erscheinen  läßt.
Dieser  Widerspruch  klärt  sich  aber  ungezwungen  auf.  So,  wie  jene
Argumentation  der  landläufigen  „Lösung“  zu  unterliegen  scheint,  ist
sie  eben  gar  nicht  nach  ihrem  richtigen,  buchstäblichen  Sinn  gemeint.
Sie  ist  dann  nur  der  verschwommene,  oberflächlich  zusammengezogene ­
  Ausdruck  eines  Gedankenganges,  der
tatsächlich  zu  dieser  „Lösung“  hindrängt.  Dieser  Gedankengang ­
  trägt  hier  alle  Verantwortung;  mit  seiner  Wahrheit  steht
und  fällt  die  ganze  „Lösung“.  Er  also  wird  zu  überprüfen
sein.  Der  Umstand  aber,  daß  er  sich  zu  jener  Argumentation  gleichsam
komprimieren  läßt,  dient  der  „Lösung“  als  Rückendeckung.  Weil
eben  jene  Argumentation  ihrem  Wortlaute  nach  viel  zu  einwandsfrei
ist,  um  sachliche  Zweifel  aufkommen  zu  lassen,  sind  auch  von  der
«Lösung“  von  Haus  aus  alle  Zweifel  abgehalten;  sie  erscheint  uns  als
schlechthin  selbstverständlich.  Alle  Bedenken,  die  in  uns  auftauchen
könnten,  zerschellen  an  der  wuchtigen  Logik  jener  Argumentation.
In  solcher  Weise  kann  sich  ein  sachlicher  Irrtum,  den  die  „Lösung“
doch  nur  zu  leicht  einschließen  könnte,  angesichts  der  heiklen  Erwägungen, ­
  um  die  es  sich  bei  ihr  handelt,  zu  einem  regulären
Selbstbetrug  unseres  Denkens  steigern,  von  der  allerverführerischesten ­
  Art

V.
Es  kann  nicht  schwer  fallen,  jenen  entscheidenden^  Gedankengang
  aufanrollen,  der  tatsächlich  der  Losung  «nerhegt
Selbst  dann  nfcht,  wenn  man  ihm  das  Zngestandm.  emer  gro,߫en
Schärfe  macht,  als  sie  unter  diesen  eigenartrgen  Ve.hal  nassen  an»
nehmen  ist;  handelt  es  sich  doch  um  Gedanken  le  g  e
cu  11  j  •  WtUrhen  Bewußtseins  bleiben,  während  wir
der  Schwelle  des  Wissenschaft]  ,  rfmeinolätze  der  Erkenntnis  empihre
  Ergebnisse  dann  gleich  als  Gerne  p  riankenpanpes  die
finden.  Setzen  wir  also  an  den  Anfang  jenes  Ded  ^chlechthin
richtige  Einsicht,  daß  zur  Geschichte  nur  das  Vernunftwesen  schlec  t
gehört.  An  das  Ende  gehört  natürlich  die  landläufige  „Losung  aber
auch  in  der  schärferen  Form,  daß  es  ausdrücklich  den  metahistorische
Ergebnissen  über  den  Ursprung  der  Spezies  „  ensc  zugesc  o  en
wird,  die  Frage  nach  den  realen  Ausläufen  des  historischen  Geschehens
^  beantworten.  Es  erübrigt  also  nur  mehr,  die  verbindenden
Gedanken  festzulegen,  in  Anlehnung  daran,  wie  man  le  einsc  agige
Verhältnisse  landläufig  auffaßt.  Daraufhin  lägen  die  Dinge  etwa
            
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