Full text : Wirtschaft als Leben

Anhang,  XII.

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nicht  Lebensäußerungen,  die  einerseits  an  dem  metahistorischen  System
Anteil  haben,  andererseits  aber  die  Übersetzung  ins  Historische  vertrügen? ­
  Nun,  erstens  sollte  man  da  eher  von  einer  Umdenkung  aus
dem  Historischen  ins  Naturwissenschaftliche  reden;  denn  als  Geschehen ­
  erschlossen,  in  seiner  vollen  Wirklichkeit,  kann  doch  nur  das
vernünftige  Tun  werden,  das  sich  hier  dokumentiert.  Vom  naturwissenschaftlichen ­
  Standpunkt  aus  wäre  immer  nur  der  Analogieschluß
vom  biologischen  auf  den  paläontologischen  Befund  möglich.  Hier  geht
eben  die  metahistorische  Forschung  bei  der  Historie  in  Kost.  Zweitens
aber  stehen  diese  erschlossenen  Lebensäußerungen  in  einem  total  anderen ­
  Verhältnis  zum  metahistorischen  System,  als  jene  gedachten
Lebensäußerungen,  die  als  Anfänge  der  Geschichte  gelten  sollen.  Die
letzteren  selber  könnten  der  Forschung  niemals  aufstoßen.  Sie  sind
notwendig  nur  das,  was  im  Geiste  des  ganzen  metahistorischen  Systemes
der  Zeit  des  ältesten  Fundes  vorhergedacht  wird.  Man  darf  eben
nicht  übersehen,  daß  auch  alle  paläontologischen  Funde  unter  die
räumlichen  Dinge  zählen,  deren  zeithafte  Ordnung  der
Metahistorie  zufällt.  Sie  selber  sind  also  Ausgangspunkte
der  metahistorischen  Konstruktion,  und  mit  ihnen  auch  die  aus  ihnen
erschlossenen  Lebensäußerungen.  Diese  nun,  die  selber  erst  mithelfen,
jene  Konstruktion  möglich  zu  machen,  können  doch  nicht  als  Belege
dafür  dienen,  in  welcher  Artung  das  Geschehen  im  Rahmen  dieser
Konstruktion  gedacht  wird!  In  dieser  Richtung  entscheidet  doch  nur
der  Geist,  in  welchem  die  Konstruktion  von  jenen  Ausgangspunkten ­
  her  vorgenommen  wird.  Das  geschieht  aber
ausdrücklich  so,  daß  dem  Geschehen  nur  die  Rolle  eines  Konstruktionsbehelfes ­
  zufällt.  Mit  solchen  Gedankendingern  aber  darf  man
das  historische  Geschehen  selbst  dann  nicht  in  eine  Reihe  stellen,  wenn
das  eine  wie  das  andere  doch  nur  in  unserer  Vorstellung  leben  würde.

XII.
Aber  selbst  diesen  fragwürdigen  Charakter  des  metahistorischen
Geschehens  kann  man  zugeben,  und  es  findet  sich  immer  noch  ein
Einwand,  der  die  landläufige  Lösung  zu  retten  scheint.  „  enn  der
Sinn  der  Metahistorie  auch  nur  die  Schichtung  ist,  as  zeit  a  te
Ordnen  der  räumlichen  Dinge,  ihre  „genetische  r  ärung  ,  was  tut  s
Sobald  dieses  Ordnen  gültig  vorgenommen  wird,  muß  sich  ganz
von  selbst  ein  Aufschluß  über  die  Vergangenheit  erge
ben  der  auch  für  das  Geschehen  von  Belang  ist.  Mit  der
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