Full text: Wirtschaft als Leben

Inhaltsübersicht. 
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8. Gegenüber dieser „wirtschaftsusuellen“ und „wirtschaftsaktuellen“ noch 
c) die „wirtschaftsokkasionelle“ Dimension, als Errechntes (hierzu „Ertrags 
wert“ usw.). Erste Sonderung zwischen den Theorien der „Wert-Kalkulation“ 
(„privatwirtschaftliche“ Werttheorien), der „Wert-Ethik“ (z. B. Kirchenväter), 
der „Wert-Analytik“ (z. B. „Klassiker“), der „Wert-Pragmatik“ (z. B. „Grenz 
nutzenlehre“) und der „Wert-Metaphysik“ (z. B. Karl Marx). 
9. Die Wirtschaftliche Dimension erstmals gedeutet, als der vereinheit 
lichte Ausdruck der Tauschgeschicke eines Objektes, in Gestalt einer Anzahl 
von Geldeinheiten. 
10. Vom Aberglauben eines „Schätzens des Wertes“ und des „Geldes 
als Wertmaß“. Aus der Unentrinnbarkeit des Denkens der Wirtschaftlichen 
Dimension führt bloß das Problem von „Urtausch und Urpreis“ hinaus. 
III. Vom Werden der Wirtschaftlichen Dimension. 
1. Reine Arbeitshypothesen stehen in Frage. Danach wäre zunächst der 
Tausch selber als talionsrechtlich gebändigter Raub entstanden. 
2. Jedenfalls sind auch die Verhältnisse der tauschgepaarten Mengen 
beim Urtausch strenge der Sitte unterworfen. 
3. Diese sittegemäßen Austauschverhältnisse bleiben untereinander unaus 
geglichen, infolge noch mangelnder Arbitrage von Objekt zu Objekt. Wider 
sinn ihrer „Fehlerhaftigkeit“. 
4. Diesem prävaloren Tausche könnte die Wirtschaftliche Dimension 
bloß als die untrügliche Vereinheitlichung der noch verworrenen Tausch 
geschicke des Objekts entsteigen. 
5. Ablehnung der Arbeitshypothese von einem „sakralen“ Ursprung der 
Wirtschaftlichen Dimension, aus der numerischen Rechtssymbolik heraus der 
sühnegepaarten Mengen. Von Prunkender Habe und Schatz. 
6. Ihren „profanen“ Ursprung kann die Wirtschaftliche Dimension un 
möglich im Geiste der Karl Mengerschen Doktrin vom „unreflektierten Ur 
sprung des Geldes“ gefunden haben. Deren Widerlegung. 
7. Die Wirtschaftliche Dimension ersteht nur, sofern die Entwicklung 
des prävaloren Tausches ihren toten Punkt überwindet. Mit ihrem Entstand 
vollzöge sich bereits der Einbruch des Rationalen in die traditional gebundene 
Wirtschaftsweise. 
8. Die an sich folgenlose Entdeckung des „indirekten“ Tausches leitet 
nur bei rationaler Einstellung des Tauschenden weiter zur Entdeckung des 
bandeismäßigen Erwerbs. Der Urhändler als Keimpunkt aller Rationalisierung 
des Tausches. 
9- Das Nebeneinander der Händler, als Ferment der weiteren Entwicklung. 
Es lockert sich die Starrheit der prävaloren Proportionen auf.
	        
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