Full text: Wirtschaft als Leben

690 
,Die Wirtschaftliche Dimension“, 
VI. Ausklang der Kritik. 
1. Rückblick auf die Ergebnisse des Abschnitts V, hinsichtlich der 
Streitfrage. Im besonderen die hervorgestellten Parteien des Streites. Ihre 
verschiedene Art der „Wert“-Taufe. 
2. Zusammenfassendes über das Verhältnis der Äquivalenz, als erfaßliche 
Gleichheit trotz sachlicher Ungleichheit — „paradoxe“ Gleichheit. Über 
Wechselwertigkeit, Gleichwertigkeit, Wertigkeit („Valenz“). 
3. Zusammenfassendes über die sprachlichen Schicksale des Wortes 
„Wert“. Die beiden Wurzeln seines Sinnes: einerseits als zureichender Grund 
eines Vorzuges, andererseits als Gleichheit trotz Ungleichheit, bzw. als zu 
reichender Grund der Gleichsetzbarkeit. Warum der Sinn dieses Wortes so 
beweglich ist. 
4. Die Schlichtung der Streitfrage: Die beiden Sätze kennzeichnen neben 
einander und friedlich den Tausch als Vorgang; einerseits wahnhaft als jenen, 
der bloß bei „Wertgewinn“ binnengebildlich sinnvoll vollzogen würde; anderer 
seits als jenen, der bei zwischengebildlich richtigem Verlauf die Verfügungs 
macht der Beteiligten weder mindert noch steigert. 
5. Kritik der beiden streitenden Sätze je für sich. Der von der Zu 
spitzung auf „Wert“ verschuldete Widersinn, sie in ausschließendem Wider 
spruch zueinander zu vermeinen. Wenn aber, trotz der Einsicht darin, dennoch 
über die Äquivalenz beim Tausche gestritten wird, so setzt sich damit bloß 
in anderer Form der Streit um den „wahren Wert“ fort. 
6. Erkenntniskritischer Überblick über die Eigenart des wortgebundenen 
Denkens. Seine Problemblindheit verschuldet Scheinprobleme, läßt die anderen 
Probleme vernachlässigen oder verbiegt sie. 
7. Über die absonderliche Lage des Theoretikers bei wortgebundenem 
Denken. Die Geburt einer Hypothese im Wege transverbaler Intuition. 
8. Mehrfältige Aufklärung, um scheinbare Widersprüche der Darlegung 
zu beheben. 
9. Warum beim wortgebundenen Denken Erkenntnis teilweise in Be 
kenntnis umkippt. 
xo. Kritik des Streites von Theorie zu Theorie. 
11. Auch die legitime Form des Streites entartet dahinzu, daß im ganzen 
der üble Anschein völliger Selbstverneinung der „Lehre“ eintritt, während 
der Außenstehende wieder bloßen „Wortstreit“ vor sich sieht. Der streitende 
Theoretiker selber erscheint entlastet, durch den bei Wortgebundenheit des 
Denkens waltenden Zwang zur Unlogik. 
12. Das Sündenregister der Herrschaft des Wortes. Ihre Überwindung»
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.