Full text : Wirtschaft als Leben

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,Die  Wirtschaftliche  Dimension“,

VI.  Ausklang  der  Kritik.
1.  Rückblick  auf  die  Ergebnisse  des  Abschnitts  V,  hinsichtlich  der
Streitfrage.  Im  besonderen  die  hervorgestellten  Parteien  des  Streites.  Ihre
verschiedene  Art  der  „Wert“-Taufe.
2.  Zusammenfassendes  über  das  Verhältnis  der  Äquivalenz,  als  erfaßliche
Gleichheit  trotz  sachlicher  Ungleichheit  —  „paradoxe“  Gleichheit.  Über
Wechselwertigkeit,  Gleichwertigkeit,  Wertigkeit  („Valenz“).
3.  Zusammenfassendes  über  die  sprachlichen  Schicksale  des  Wortes
„Wert“.  Die  beiden  Wurzeln  seines  Sinnes:  einerseits  als  zureichender  Grund
eines  Vorzuges,  andererseits  als  Gleichheit  trotz  Ungleichheit,  bzw.  als  zureichender ­
  Grund  der  Gleichsetzbarkeit.  Warum  der  Sinn  dieses  Wortes  so
beweglich  ist.
4.  Die  Schlichtung  der  Streitfrage:  Die  beiden  Sätze  kennzeichnen  nebeneinander ­
  und  friedlich  den  Tausch  als  Vorgang;  einerseits  wahnhaft  als  jenen,
der  bloß  bei  „Wertgewinn“  binnengebildlich  sinnvoll  vollzogen  würde;  andererseits ­
  als  jenen,  der  bei  zwischengebildlich  richtigem  Verlauf  die  Verfügungsmacht ­
  der  Beteiligten  weder  mindert  noch  steigert.
5.  Kritik  der  beiden  streitenden  Sätze  je  für  sich.  Der  von  der  Zuspitzung ­
  auf  „Wert“  verschuldete  Widersinn,  sie  in  ausschließendem  Widerspruch ­
  zueinander  zu  vermeinen.  Wenn  aber,  trotz  der  Einsicht  darin,  dennoch
über  die  Äquivalenz  beim  Tausche  gestritten  wird,  so  setzt  sich  damit  bloß
in  anderer  Form  der  Streit  um  den  „wahren  Wert“  fort.
6.  Erkenntniskritischer  Überblick  über  die  Eigenart  des  wortgebundenen
Denkens.  Seine  Problemblindheit  verschuldet  Scheinprobleme,  läßt  die  anderen
Probleme  vernachlässigen  oder  verbiegt  sie.
7.  Über  die  absonderliche  Lage  des  Theoretikers  bei  wortgebundenem
Denken.  Die  Geburt  einer  Hypothese  im  Wege  transverbaler  Intuition.
8.  Mehrfältige  Aufklärung,  um  scheinbare  Widersprüche  der  Darlegung
zu  beheben.
9.  Warum  beim  wortgebundenen  Denken  Erkenntnis  teilweise  in  Bekenntnis ­
  umkippt.
xo.  Kritik  des  Streites  von  Theorie  zu  Theorie.
11.  Auch  die  legitime  Form  des  Streites  entartet  dahinzu,  daß  im  ganzen
der  üble  Anschein  völliger  Selbstverneinung  der  „Lehre“  eintritt,  während
der  Außenstehende  wieder  bloßen  „Wortstreit“  vor  sich  sieht.  Der  streitende
Theoretiker  selber  erscheint  entlastet,  durch  den  bei  Wortgebundenheit  des
Denkens  waltenden  Zwang  zur  Unlogik.
12.  Das  Sündenregister  der  Herrschaft  des  Wortes.  Ihre  Überwindung»
            
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