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Der Wertgedanke“,
Es ist ihr herkömmliches Vorgehen, dem er sich unterschieben läßt,
und wir könnten den Wertgedanken daher auch als den Grundund
Leitgedanken der herkömmlichen Wertforschung auffassen,
der als solcher allerdings nur theoretisch setzbar ist. Denn ihr herkömmliches
Vorgehen betätigt die Wertforschung einfach und ausschließlich
nur dadurch, daß sie im Geiste der herkömmlichen Anschauung
gepflegt wird. Sie paßt sich diesem Gedanken nicht anders
an, als daß sie jene vier anderen Gedanken, denen der erstere die unentratbare
Voraussetzung ist, blindlings als etwas Selbstverständliches
behandelt.
Allein der Wertgedanke, der uns die herkömmliche Meinung über
die „Wertlehre“ der Kritik unmittelbar zugänglich macht, erschöpft
seine Bedeutung auch noch darin nicht, daß er der eindeutigen Bestimmung
des Forschens dienlich wird, dessen Selbstbesinnung es gilt.
Aus dem Wertgedanken können wir auch erfahren, wie die Wertforschung
— im Einklänge mit ihrem herkömmlichen Vorgehen —
in letzter Linie über sich selber denken müßte, wenn es
ihr überhaupt gegeben wäre, über sich selber klar zu werden. Sich
selber überlassen, verharrt sie eben notwendig in der Befangenheit des
herkömmlichen Denkens.
Solange man sich in der erwähnten Hinsicht begnügt, die herkömmlichen
Namen „Wertlehre“ usw. buchstäblich zu nehmen, solange
man also eine „Lehre, Doktrin usw. des Wertes“ schlechthin vorhanden
sieht, dann bekundet man nicht mehr Einsicht in die fraglichen Dinge,
als der Komplex jener vier Gedanken solche Einsicht vorstellt. Und
diese Einsicht ist noch überdies in dem Sinne eine mangelhafte, daß
ja über jene vier Gedanken der Schleier gezogen ist, der sich über
alles breitet, was uns selbstverständlich dünkt. Ein Blick auf den Wertgedanken
kann uns eines Besseren belehren: Sobald die Wertforschung
folgerichtig über sich selber zu denken vermöchte, dann müßte sie sich
eins wissen mit der Gesamtheit subjektiver Erledigungen, sagen wir
also im unpersönlichen Sinne, mit dem Erledigen des Singularobjektes
„Wert“, das man der Wissenschaft vorgesetzt
denkt.
Darin nun gleichsam aufzugehen, das wäre der ständige und
unentäußerliche Charakter dieser Forschung, darin würde sie sich selber
gleichbleiben, was immer auch die Aufgaben des Gebietes sein mögen,
auf dem sich diese Forschung betätigt; die Aufgaben, die jenes Gebiet
im Rahmen unserer Wissenschaft zu erfüllen hätte, und die uns hier
nicht weiter interessieren. Den Aufgaben der „Wertlehre“ gegenüber,
über deren Art und Ausdehnung die Meinungen vielleicht geteilt sein