Object : Preußisches Landbuch

392

Die  Unterhaltungskosten  werden  größtentheils  durch  freiwillige  Beiträge
aufgebracht.
Krankenhaus  zu  Neu-Ruppin.
Eine  Kreis-Anstalt,  1856  aus  Kreismitteln  mit  Hülfe  eines  Zuschusses
aus  den  Fonds  des  Johanniter-Ordens  gegründet.  Es  enthält  20
Betten  und  die  Kranken  werden  gegen  Zahlung  von  5  resp.  2;  ^gr.
pro  Tag  aufgenommen.  Die  Leitung  des  Hauses  ist  Diakonisten  anvertraut. ­

Krankenhaus  zu  Neustadt  (Magdeburg),
ein  seit  1853  hergestelltes,  auf  40  Knaben  berechnetes  städtisches  Institut, ­
  mit  einem  Leichenhause  verbunden.
Krankenhaus  zu  Pinne  (Samter).
Ein  Johanniter  -  Ritter-Institut  mit  zwei  Wohnhäusern  und  einem
Garten.  Sechs  Kranke  werden  darin  unentgeltlich  verpflegt,  eine  größere ­
  Anzahl  gegen  Zahlung  aufgenommen.
Krankenhaus  zu  Polzin.
Vom  Diakoniffenhause  zu  Berlin  mit  Hülfe  eines  Geschenks  des  Ober-Präsidenten
  v.  Kleist-Retz  ow  von  500  Thlr.  errichtet  und  spater
von  der  Genossenschaft  der  Johanniter-Ritter  erworben;  für  Mittellose
sind  Freibetten  vorhanden,  welche  von  benachbarten  Gutsbesitzern  gestiftet
wurden;  eine  Anzahl  Kranker  wird  auf  Kosten  des  Johanniter-Ordens
verpflegt.  Die  Pflege  wird  von  drei  Diakonissen  besorgt.
Krankenhaus  zu  Preuß-Holland.
Von  der  Genossenschaft  des  Johanniter-Ordens  1860  mit  einem  Kosten-Aufwande
  von  20,000  Thlr.  hergestellt  und  auf  35  Kranke  berechnet.
Diakonissen  aus  dem  Mutterhause  Bethanien  leiten  die  Krankenpflege. ­

Krankenhaus  zu  Ratibor.
Ein  städtisches  Institut,  seit  1860  von  grauen  Schwestern  aus  dem
Mutterhause  zu  Neisse  verwaltet.  Nimmt  weibliche  Kranke  aus  dem
ganzen  Kreise  gegen  Erstattung  der  Kosten  auf.
Krankenhaus  zu  Rauben.
Von  der  Frau  Herzogin  von  Ratibor  1861  begründet.  Die  Krankcnpflege
  ist  den  barmherzigen  Schwestern  vom  dritten  Orden  des  heiligen
Franziskus  übergeben.
Krankenhaus  zu  Rheda.
Eine  von  Mitgliedern  der  ev.  Gemeinde  gegründete,  1856  mit  beschränkten ­
  Korporations-Rechten  versehene  Anstalt.  Sie  hat  ein  Kapital-Vermögen ­
  von  10,200  Thlr.,  empfängt  von  der  Stadt  Rheda
eine  jährliche  Rente  von  200  Thlr.  und  der  Fürst  zu  Bentheim-Tecklenburg ­
  gestaltet  ihr  die  unentgeltliche  Benutzung  eines  in  der  Nähe  von
Rheda  gelegenen  Hauses  und  Gartens.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.