Full text : Einführung in das Studium der Konjunktur

4.  Der  Kapital-  und  Geldmarkt.

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daß  diese  in  der  Regel  eine  höhere  Verzinsung  als  die  im  Heimatlande
übliche  erbringen.  Auch  die  Formen  und  Wege,  auf  welche  dem
Auslande  diese  Kapitalbeträge  zugeführt  werden,  können  verschiedene
sein.  Es  kann  sich  dabei  einmal  um  eine  unmittelbare  Kapitalausfuhr
nach  dem  betreffenden  Lande  handeln,  der  Zusammenhang  kann  aber
auch  so  liegen,  daß  von  Inländern  im  Auslande  verdiente  Beträge,  wie
Zinsen,  Unternehmer-  und  Handelsgewinne  usw.,  nicht  dem  Heimatlande ­
  zufließen,  sondern  im  Auslande  stehen  bleiben.  In  dieser
letzteren  Form  sind  es  also  Gegenwerte  unserer  Warenausfuhr,
welche  im  Auslande  angelegt  werden.  Das  muß  steigernd  auf  die
Wechselkurse  wirken,  und  damit  einen  ungünstigen  Einfluß  auf  die
Goldeinfuhr  ausüben.  Auf  diesen  Zusammenhang  sei  an  dieser  Stelle
nur  ganz  kurz  hingewiesen.  Es  würde  den  Rahmen  dieser  Betrachtungen ­
  überschreiten,  eingehender  auf  diese  Fragen  einzugehen.
Denn  es  handelt  sich  hier  um  Zusammenhänge,  welche  nur  sehr
mittelbar  mit  der  Konjunktur  in  Verbindung  stehen.
Literatur.
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  4.  Aufl.  Jena  1912.  —  Pflüger,  Die  Prolongation  im  Wechselverkehr. ­
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Das  Bankakzept  im  Dienste  des  Betriebskredits.  Leipzig  1911.  —  Schulze.
            
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