Full text: Die Kaufkraft des Geldes

160 
X. Kapitel. 
sache drei: 1. Viele Preise werden durch vorhergehenden Kontrakt, durch 
gesetzliche Bestimmung oder durch den Brauch in ihrer Bewegung gehemmt. 
2. Einige Preise stehen zum Geldmetalle in enger Beziehung. 3. Jeder 
einzelne Preis ist unter der Einwirkung von dessen besonderem Angebot 
und Nachfrage speziellen Schwankungen unterworfen. In den Preisbe 
wegungen existiert indessen ein Ausgleich in dem Sinne, daß das Versagen 
einer Gruppe von Preisen, sich jeglicher Einwirkung auf das Preisniveau an 
zupassen, eine entsprechend größere Veränderung in anderen Preisen not 
wendig macht. 
Die verkauften Quantitäten variieren in gleicher Weise, und deren 
Variationen sind mit denen der Preise fest verknüpft. 
Um die allgemeine Preisbewegung in einer einzigen Zahl auszudrücken, 
wird eine Indexnummer (P) konstruiert, und um die allgemeine Handels 
bewegung in einer einzigen Zahl auszudrücken, wird eine Indexnummer 
des Handels (H) konstruiert. Die Natur dieser Indexnummem bildet den 
Gegenstand des nächsten Kapitels. 
X. Kapitel. 
Die besten Indexnummern der Kaufkraft. 
§i. 
Im vorigen Kapitel wurde die Notwendigkeit der Indexnummem (P) 
erklärt und auf eine besondere Form von Indexnummer hingewiesen. Diese 
besondere Form erfüllt, wie im II. Kapitel und dessen Anhang gezeigt 
worden war, gewisse Bedingungen (der Verhältnismäßigkeit des Preis 
niveaus zur Geldquantität usw.), die die Verkehrsgleichung GTJ + G'TJ' = PU 
stellt. Im vorliegenden Kapitel wird diese Indexnummer mit anderen ver 
glichen und der allgemeine Zweck der Indexnummem erörtert, wobei auch 
solche Zwecke inbegriffen sind, die zur Verkehrsgleichung nur wenig direkte 
Beziehung haben. 
Die Vergleichung der Indexnummern kann geschehen: 1. hinsichtlich 
ihrer Form, eines Begriffes, unter den die Methoden des Wägens und die 
Bestimmung der „Basispreise fallen; 2. mit Hinsicht auf die Auswahl der 
einzuschließenden Elemente. In diesem Abschnitte soll die Formfrage in 
Erörterung gezogen werden.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.