Full text : Die Kaufkraft des Geldes

Mittelst  dieses  Barometers  des  Scheckumsatzes,  bestehend  aus  Verrechnungen ­
  von  New  York,  vermehrt  um  den  fünffachen  Betrag  der  auswärtigen ­
  Clearings,  und  mittelst  unserer  Kenntnis  des  tatsächlichen  Scheckverkehrs ­
  von  1896  und  1909  können  wir  bequem  von  diesem  „Barometer“
eine  Schätzung  des  tatsächlichen  Scheckverkehrs  ableiten.  Das  Ergebnis
gestaltet  sich  sodann  folgendermaßen:
Abgeschätzte  Schecktransaktionen  (G'U')  (in  Milliarden  Dollar)  1896—1909 1 ).

1896

97

1903

223

1897

106

1904

233

1898

127

1905

282

1899

166

1906

1900

165

1907

1901

208

1908

1902

222

1909

Der  wahrscheinliche  Irrtum  in  den  Jahren  zwischen  1896  und  1909  kann
auf  ungefähr  5  bis  10  Prozent  angesetzt  werden.
U’.  Nachdem  wir  Schätzungen  von  G’U'  und  vorher  Schätzungen
von  (7  erlangt  haben,  ist  es  sehr  leicht,  durch  einfache  Division  U'  zu  erhalten.
Die  Ergebnisse  sind:
Durch  Schecks  abgeschätzte  Umlaufsgeschwindigkeit  (U')  der  dem  Scheckverkehr ­
  unterworfenen  Depositen.

1896

36

1903

39

1897

38

1904

40

1898

1905

43

1899

43

1906

47

1900

37

1907

45

1901

1908

46

1902

1909

54

Es  kann  sich  bei  diesen  Zahlen  ebenfalls  um  einen  Irrtum  von  ungefähr
5  bis  10  Prozent  handeln,  der  für  1896  und  1909  am  geringsten  und  um  die
Mitte  dieser  Zeitperiode  am  größten  ist.
"Wir  ersehen  hieraus,  daß  sich  die  Umlaufsgeschwindigkeit  in  dreizehn
Jahren  um  50  Prozent  erhöht  hat,  und  daß  sie  von  Jahr  zu  Jahr  großen
Veränderungen  unterworfen  war.  In  den  Jahren  1899  und  1906  erreichte
sie  ihren  Höhepunkt,  worauf  unmittelbar  die  Krisen  folgten.  Diese  Resultate
stimmen  mit  denen  von  Pierre  des  Essars  für  die  Umsatzraten  von  Depositen
            
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