Full text : Die Kaufkraft des Geldes

Statistiken  der  letzten  Jahre.

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anderfolgende  Angaben  anzuwenden,  scheint  die  zu  sein,  daß  der  Koeffizient
nicht  für  die  rohen  Zahlen,  sondern  für  ihre  Verhältnisse  von  Jahr  zu  Jahr
berechnet  wird.  Mit  anderen  Worten:  wir  setzen  in  die  Tabelle  die  Verhältnisse ­
  von  P  eines  jeden  Jahres  und  vergleichen  sie  mit  dem  P  des  vorhergehenden ­

  Jahres  und  von

GU  +  G'U’
H

eines  jeden  Jahres  mit

GU+G'U'
n

des  Vorjahres.  Sollten  die  zwei  Verhältnisgruppen  gleichzeitig  steigen
oder  fallen,  so  wiesen  die  Kurven  einen  nahen  Parallelismus
oder  eine  Übereinstimmung  in  ihren  aufeinanderfolgenden  Veränderungen
in  der  Richtung  auf.  Tatsächlich  zeigen  die  Resultate  dieser  Methode
einen  Korrelationskoeffizienten  von  57  Prozent  (oder  0,57  ±  0,10,  mit
einem  mutmaßlichen  Irrtum  von  0,10).  Diese  Zahl  57  Prozent  ist  ein
mäßig  hoher  Korrelationskoeffizient x ).  Wir  können  daher  den  Schluß
ziehen,  daß  die  „Quantitätstheorie“  durch  einen  hohen  Grad  von  Korrelation ­
  statistisch  bestätigt  wird *  2 ).
Es  muß  betont  werden,  daß  die  soeben  gegebenen  Korrelationskoeffizienten ­
  das  Preisniveau  mit  dem  vergleichen,  was  es  den  Statistiken
der  fünf  Größen  gemäß  sein  sollte,  von  denen  es  nach  der  sogenannten
Quantitätstheorie  abhängig  ist.  Wenn  anstatt  dieser  fünf  Größen  nur
eine  Größe  genommen  würde,  wäre  die  Korrelation  eine  geringere.  Zieht
man  also  das  Verhältnis  von  Jahr  zu  Jahr,  so  beträgt  z.  B.  der  Korrelationskoeffizient ­
  von  1896  bis  1909  für  Geld,  G,  und  Preise,  P,  43  Prozent  (oder
0,43  ±  0,13) 3 ).  Selbst  dies  ist  ein  verhältnismäßig  hoher  Grad  der
Korrelation.
Wenn  die  Gegner  der  „Quantitätstheorie“  dadurch,  daß  sie  den  Mangel

*)  Niemand  wird  z.  B.  in  Abrede  stellen,  daß  die  Länge  und  die  Breite  von  Nüssen
in  großer  Korrelation  zueinander  stehen.  Der  Koeffizient  ihrer  Korrelation  ist  57  Prozent.
Die  Korrelation  der  Körperlänge  eines  Menschen  und  seinem  Gesichtsumfang  kann
bis  35  Prozent  betragen.
2 )  Bei  dieser  Gelegenheit  soll  hier  der  relative  Korrelationsgrad  der  Zahlen  Kümmerers ­
  und  meiner  eigenen  einer  Vergleichung  unterzogen  werden.  Wir  nehmen  zu  diesem
Zwecke  den  zwischen  den  Jahren  1896—1908  liegenden  Zeitraum,  der  für  beide  Untersuchungen ­
  die  längste  Periode  bedeutet.  Für  meine  Zahlen  beträgt  der  Koeffizient  dieser
Jahre  54  Prozent  (oder  0,54  ±  0,11);  wohingegen  sich  der  für  die  Zahlen  Kümmerers  auf
37  Prozent  (oder  0,37  ±  0,14)  beläuft.  Beide  Zahlen  wurden  mittelst  der  Methode  der
Vergleichung  der  Relationen  von  Jahr  zu  Jahr  erlangt.  Bei  der  Methode  der  Anwendung ­
  absoluter  Zahlen  beträgt  meine  Korrelation  95  Prozent  und  die  Kemmerers
83  Prozent.
3 )  Bei  einer  direkten  Vergleichung  von  G  mit  P  beträgt  der  Korrelationskoeffizient
für  1896—1909  97  Prozent.
bisher,  Kaufkraft  des  Geldes.

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