Beziehungen der Kaufkraft des Geldes zur Verkehrsgleichung.
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unverändert bleiben, eine Zunahme in den Armlängen zur Rechten eintreten
muß.
Wenn ferner eine Zunahme in den Gewichten zur Rechten besteht, und
wenn der linke Arm und die Geldbörse unverändert bleiben, dann muß eine
Verkürzung im rechten Arme eintreten.
Im allgemeinen muß jede Änderung in einer der vier Arten von Größen
von einer solchen Änderung oder von Änderungen in einer oder mehreren
der anderen drei Größen, die das Gleichgewicht aufrechterhalten sollen,
begleitet sein.
Da wir mehr an der Veränderung der allgemeinen Preislage als an jener
der individuellen Preise Interesse nehmen, können wir diese mechanistische
Darstellung dadurch vereinfachen, daß wir sämtliche auf der rechten Seite
befindlichen Gewichte an einen Durchschnittspunkt hängen, so daß der Arm
die Durchschnittspreise darstellt. Diese Armlänge ist ein „gewogener Durchschnitt“
der drei ursprünglichen Armlängen, deren Gewichte buchstäblich
diejenigen sind, die zur Rechten hängen.
Dieser Preisdurchschnitt ist in Figur 3 dargestellt; sie veranschaulicht
die Tatsache, daß der Durchschnittspreis der Güter (rechter Arm) direkt
mit der Geldquantität (Gewicht zur Linken) und direkt mit ihrer Umlaufsgeschwindigkeit
(linker Arm) sowie umgekehrt mit dem Umfang des Umsatzes
(Gewicht zur Rechten) variiert.
§4.
Wir kommen nun zur rein algebraischen Darstellung der Verkehrsgleichung.
Eine algebraische Darstellung ist gewöhnlich ein gutes Schutzmittel
gegen unklares Räsonnement, und diese Unklarheit des Gedankenganges
ist es vor allem, die häufig ökonomische Theorien in Mißkredit gebracht
haben. Wenn es in der Geometrie für der Mühe wert gehalten wird
Lehrsätze, die beinahe selbstverständlich sind, zu Anbeginn sorgfältig abzu-2*