Full text: Die Kaufkraft des Geldes

362 
Anhang zum XII. Kapitel. 
Irrtum von höchstens 2 bis 3 Prozent unterworfen sein. Bei gewöhnlichen 
Statistiken kann ein solches Resultat als ziemlich richtig angesehen werden. 
§ 3 (zum XII. Kapitel, § 2). 
Methode zur Berechnung von Gr'. 
Die Berechnungen zur Erlangung von G' oder der individuellen, dem 
Scheckverkehr unterworfenen Depositen sind in der Tabelle auf Seite 363 
wiedergegeben. 
Die in der zweiten Kolonne (2) aufgeführten Zahlen stellen die „in 
dividuellen Depositen“ dar, wie sie den Jahresberichten des Comptrollers of 
the Currency entnommen wurden (siehe den Bericht für das Jahr 1909, S. 64 
bis 66). Bei den Jahren 1896—1899 wurden die Depositen von Kredit 
gesellschaften und Sparkassen, die nicht in die Klasse der individuellen 
Depositen gehören, einer Berichtigung unterzogen. Vor dem Jahre 1900 
schlossen viele Banken derartige Depositen von Bankiers in die individuellen 
Depositen ein. Sie sollten aber abgezogen werden, da solche von anderen 
Banken herrührenden Depositen im allgemeinen in einer Bank nicht für 
Handelszwecke sondern für Bankgeschäfte benützt werden. Diese von den 
Zahlen der zweiten Kolonne abzuziehenden Depositen sind in der dritten 
Kolonne (3) gegeben. 
Die Zahlen der dritten Kolonne sind Schätzungen, die die Tatsache 
zur Grundlage haben, daß die Depositen von Sparkassen und Kreditgesell 
schaften in den Nationalbanken (wenn immer ein Vergleich möglich ist, 
z. B. von 1900—1908) den Depositen der Einzelstaatenbanken in den 
Nationalbanken annähernd gleich sind. Da die Zahlen der Einzelstaaten 
banken für 1896—1899 zur Verfügung stehen, so nahm man diese an 
Stele der fehlenden Kredit- und Sparkassenzahlen. Eine zur Zeit der 
Drucklegung der ersten Auflage dieses Buches stattgehabte Beratung mit 
dem Comptroller of the Currency hat den Verfasser davon überzeugt, daß 
diese Berichtigungen zu hoch gegriffen sind und daß es besser gewesen 
wäre, sie gänzlich wegzulassen. Um zahlreiche Abänderungen in den Druck 
platten zu vermeiden, wurden sie jedoch beibehalten. Glücklicherweise 
ist, wie aus S. 415 hervorgeht, der bestehen bleibende Irrtum gering. 
Nachdem wir von der zweiten Kolonne die Berichtigung der dritten 
Kolonne in Abzug gebracht haben, ist unsere nächste Aufgabe, zu der hier- 
hieraus resultierenden Zahl die Berichtigung der vierten Kolonne, nämlich 
die Schätzung der nichtgemeldeten Depositen, hinzuzuzählen. 
Die Zahlen nicht berichtender Banken für 1900 und 1902—1909 Stelen
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.