Full text: Die Kaufkraft des Geldes

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Anhang zum XII. Kapitel. 
daß sie, wenn wir in der Zeit nach rückwärts gehen, eine leichte Tendenz 
aufweisen, im absoluten Betrage weniger anzuwachsen. (Die größte Aus 
nahme macht das Jahr 1909, und zwar insofern, als die spezielle Unter 
suchung vom 28. April einen ungewöhnlichen Grad von Genauigkeit auf- 
wies.) Unter Berücksichtigung dieses Umstandes würde sich die Berich 
tigung auf weniger als 0.50 belaufen. Als ungefähres Mittel zwischen 0.28 
und 0.50 wählen wir daher 0.40. Ein hierbei vorkommender Irrtum kann 
die Schlußkolonne nicht viel mehr als um 3 oder 4 Prozent beeinflussen. 
Für die Jahre 1897—1899 wurden die Berichtigungen eingeschaltet. 
Die fünfte Kolonne (5) enthält eine Berichtigung, die von dem er 
haltenen Resultate abzuziehen ist, nämlich die Depositen in den Sparkassen. 
Es liegt in der Natur der Sache, daß diese Depositen zwar nicht als Zirku 
lationsmittel benutzt, aber trotzdem in die offiziellen „individuellen Depo 
siten“ der zweiten Kolonne auf genommen werden. Außer den gemeldeten 
Zahlen enthält der hier gegebene Posten für das Jahr 1909 einen weiteren 
Posten von 0.20 (d. h. $ 200 000 000), die die Spareinlagen der „state banks“ 
in Illinois darstellen. Dieser Posten wurde einfach deshalb eingereiht, um 
die Zahlen für 1909 mit den Zahlen der vorhergehenden Jahre, in denen 
dieser Posten stets enthalten war, vergleichbar zu machen (siehe den Bericht 
des Comptrollers vom Jahre 1909, S. 43—44). 
Die nächste Kolonne (6) enthält einen anderen, wenn auch nur kleinen 
Posten, nämlich „Schecks für Clearing“, der ebenfalls von dem Vorher 
gehenden abzuziehen ist. Im allgemeinen sind diese Schecks, die von den 
Personen, welche sie erhielten, zwar deponiert wurden, die aber die Bank, 
von der sie stammen, noch nicht wieder erreicht haben, und daher den 
Personen, die sie gezogen haben, noch nicht angerechnet werden konnten. 
Jedermann, er sei denn ein Schwindler oder ein Dummkopf, wird, sobald 
er einen Scheck gezogen hat, dessen Betrag (sagen wir $ 100) von seinem 
Depositensaldo in Abzug bringen und ihn nicht noch einmal ziehen. Eine 
solche Person — sagen wir Smith — betrachtet die $ 100 als seinem Trassaten 
— sagen wir Jones — übertragen und sieht sie ebensowenig für ihm (Smith) 
gehörig an, wie er eine ausgezahlte Bargeldsumme noch für seinen Besitz 
halten würde. Aber es braucht Zeit, bevor die Bank, bei der Smith gezogen 
hat, von der Übertragung des Depositums von Smith auf Jones unterrichtet 
ist. Die Bankbücher führen in der Zwischenzeit diese $ 100 noch unter 
Smiths Depositen. Die Gesamtzahl der Depositen wird durch den Ein 
schluß der $ 100 in Smiths Konto nicht gestört, vorausgesetzt, daß die 
Summe nicht auch in Jones’ Konto auf genommen wurde. Wenn aber Jones 
den Scheck in seiner Bank deponiert, fügt dessen Bank $ 100 zu Jones’
	        
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