Full text : Die Kaufkraft des Geldes

364

Anhang  zum  XII.  Kapitel.

daß  sie,  wenn  wir  in  der  Zeit  nach  rückwärts  gehen,  eine  leichte  Tendenz
aufweisen,  im  absoluten  Betrage  weniger  anzuwachsen.  (Die  größte  Ausnahme ­
  macht  das  Jahr  1909,  und  zwar  insofern,  als  die  spezielle  Untersuchung ­
  vom  28.  April  einen  ungewöhnlichen  Grad  von  Genauigkeit  aufwies.)
  Unter  Berücksichtigung  dieses  Umstandes  würde  sich  die  Berichtigung ­
  auf  weniger  als  0.50  belaufen.  Als  ungefähres  Mittel  zwischen  0.28
und  0.50  wählen  wir  daher  0.40.  Ein  hierbei  vorkommender  Irrtum  kann
die  Schlußkolonne  nicht  viel  mehr  als  um  3  oder  4  Prozent  beeinflussen.
Für  die  Jahre  1897—1899  wurden  die  Berichtigungen  eingeschaltet.
Die  fünfte  Kolonne  (5)  enthält  eine  Berichtigung,  die  von  dem  erhaltenen ­
  Resultate  abzuziehen  ist,  nämlich  die  Depositen  in  den  Sparkassen.
Es  liegt  in  der  Natur  der  Sache,  daß  diese  Depositen  zwar  nicht  als  Zirkulationsmittel ­
  benutzt,  aber  trotzdem  in  die  offiziellen  „individuellen  Depositen“ ­
  der  zweiten  Kolonne  auf  genommen  werden.  Außer  den  gemeldeten
Zahlen  enthält  der  hier  gegebene  Posten  für  das  Jahr  1909  einen  weiteren
Posten  von  0.20  (d.  h.  $  200  000  000),  die  die  Spareinlagen  der  „state  banks“
in  Illinois  darstellen.  Dieser  Posten  wurde  einfach  deshalb  eingereiht,  um
die  Zahlen  für  1909  mit  den  Zahlen  der  vorhergehenden  Jahre,  in  denen
dieser  Posten  stets  enthalten  war,  vergleichbar  zu  machen  (siehe  den  Bericht
des  Comptrollers  vom  Jahre  1909,  S.  43—44).
Die  nächste  Kolonne  (6)  enthält  einen  anderen,  wenn  auch  nur  kleinen
Posten,  nämlich  „Schecks  für  Clearing“,  der  ebenfalls  von  dem  Vorhergehenden ­
  abzuziehen  ist.  Im  allgemeinen  sind  diese  Schecks,  die  von  den
Personen,  welche  sie  erhielten,  zwar  deponiert  wurden,  die  aber  die  Bank,
von  der  sie  stammen,  noch  nicht  wieder  erreicht  haben,  und  daher  den
Personen,  die  sie  gezogen  haben,  noch  nicht  angerechnet  werden  konnten.
Jedermann,  er  sei  denn  ein  Schwindler  oder  ein  Dummkopf,  wird,  sobald
er  einen  Scheck  gezogen  hat,  dessen  Betrag  (sagen  wir  $  100)  von  seinem
Depositensaldo  in  Abzug  bringen  und  ihn  nicht  noch  einmal  ziehen.  Eine
solche  Person  —  sagen  wir  Smith  —  betrachtet  die  $  100  als  seinem  Trassaten
—  sagen  wir  Jones  —  übertragen  und  sieht  sie  ebensowenig  für  ihm  (Smith)
gehörig  an,  wie  er  eine  ausgezahlte  Bargeldsumme  noch  für  seinen  Besitz
halten  würde.  Aber  es  braucht  Zeit,  bevor  die  Bank,  bei  der  Smith  gezogen
hat,  von  der  Übertragung  des  Depositums  von  Smith  auf  Jones  unterrichtet
ist.  Die  Bankbücher  führen  in  der  Zwischenzeit  diese  $  100  noch  unter
Smiths  Depositen.  Die  Gesamtzahl  der  Depositen  wird  durch  den  Einschluß ­
  der  $  100  in  Smiths  Konto  nicht  gestört,  vorausgesetzt,  daß  die
Summe  nicht  auch  in  Jones’  Konto  auf  genommen  wurde.  Wenn  aber  Jones
den  Scheck  in  seiner  Bank  deponiert,  fügt  dessen  Bank  $  100  zu  Jones’
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.