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Anhang zum XII. Kapitel.
von 0.39 oder 0.19 scheckfähig sind. Der ganze Clearingaustausch in der
Höhe von 0.38 muß also, wie wir annehmen können, fast gänzlich aus Depo
siten, die dem Scheckverkehr unterworfen sind, bestehen. Die berichtigte
Nettoziffer beträgt daher 6.94 + 0.19 = 0.38 oder 6.75 Milliarden an scheck
fähigen Depositen für das Jahr 1909. Diese stellen ungefähr 67 Prozent
der „individuellen Nettodepositen“ der siebenten Kolonne dar.
Diese Zahl für die scheckfähigen Depositen des Jahres 1909 steht in
der Tabelle am Fuße der neunten Kolonne (9). Da es nur 67 Prozent der
individuellen Nettodepositen sind und da nicht angenommen werden konnte,
daß dieses selbe Verhältnis auch für andere Jahre Geltung habe, wollte ich
mich in bezug auf die scheckfähigen Depositen für diese anderen Jahre nicht
aufs Raten verlegen, ohne mich weiter unterrichtet zu haben. Ich schrieb
daher an Herrn A. Piatt Andrew, dem damaligen Direktor der Münze, und
fragte ihn, ob er in seiner Eigenschaft als Berater der Monetary Commission
in den Statistiken des Comptrollers für das Jahr 1896 und einiger anderer
Jahre nicht eine Untersuchung anstellen lassen könnte, um die entsprechen
den Verhältnisziffern für diese Jahre zu erhalten. Dank seiner Freundlich
keit und der der Kommission und des Comptrollers, mit der man auf mein
Ersuchen einging, ist es mir ermöglicht worden, die entsprechende Verhältnis
ziffer für 1896 in der Höhe von 85 Prozent, für 1899 in der Höhe von 89 Pro
zent und für 1906 in der Höhe von 78 Prozent auszuarbeiten.
Herr Andrew gibt 4.97 Milliarden als die (unberichtigte) Gesamtsumme
der Depositen aller Banken, wie sie am 14. Juli 1896 vorhanden war. Diese
Zahl ist um ein Geringes vollständiger, als die aus dem Berichte des Compt
rollers (nämlich 4.95), die ich schon vorher benutzt hatte, und zwar zweifel
los deshalb, weil für diese besondere Untersuchung eine größere Anzahl
von Banken herangezogen worden war, als die, die man ursprünglich für
die Tabellen des Comptrollers benützt hatte. Andrew gibt die scheckfähigen
Depositen mit 2.59 Milliarden an. Diese Zahl muß sich zwei Berichtigungen
gefallen lassen: die eine besteht darin, daß man den nichtberichtenden
Banken, und die andere darin, daß man den „Schecks für Clearing“ Rechnung
trägt. Wir haben die Depositen der nichtberichtenden Banken auf 0.40
eingeschätzt; und da Andrew in den erwähnten Banken 0.02 mal mehr
Gesamldepositen (4.97) entdeckt hat, als der Comptroller berichtet hatte,
müssen wir annehmen, daß sich in seinen Zahlen 0.02 mal weniger un-
gemeldete Depositen befinden als in denen des Comptrollers. Dieses würde
für die ungemeldeten Depositen die schätzungsweise Ziffer 0.38 für Andrews
Zahlen ergeben, an Stelle von 0.40, wie wir sie für die des Comptrollers
angenommen haben. Der Teil davon, den man dabei den scheckfähigen