Full text : Die Kaufkraft des Geldes

390  Anhang  zum  XII.  Kapitel.

für  das  Jahr  1909.  Das  Resultat  ist  in  Kolonne  (4)  der  nachstehenden
Tabelle  gegeben.

Geschätzte  Gelddepositen  des  Jahres

(1)

(2)

(3)

(4)
Die  angenomme-(5)



An  dem  gewähl-Tag

  als  Durchnen

  Bericht!-Mittel

  zwischen

ten  Tage  deposchnittstag

  angegungsfaktoren



den  beiden  vorniertes

  Geld

nommen

sind  denjenigen

hergehenden  Ko-(In

  Millionen)

(In  Milliarden)

für  Scheckdepositen ­
  gleich

lonnen

1896  .  .  .

37.4

11.4

7.8

9.6

1909  .  .  .

62.9

19.1

22.3

20.7

Wir  sehen,  daß  der  richtige  Wert  des  im  Jahre  1896  in  den  Banken
deponierten  Geldes  aller  Wahrscheinlichkeit  nach  zwischen  7.8  und  11.4
Milliarden  und  im  Jahre  1909  zwischen  19.1  und  22.3  Milliarden  liegen  muß.
Wenn  wir  in  jedem  der  beiden  Fälle  die  Differenz  teilen,  so  betragen  die
Schätzungen  für  das  Jahr  1896  9.6  und  für  1909  20.7.  Diese  Zahlen  können
als  ziemlich  richtig  angenommen  werden,  denn  beiderseits  gibt  es  nur  enge
Grenzen.  Den  berechneten  Grenzen  und  dem  Charakter  der  Schätzungen
dieser  Grenzen  nach  zu  urteilen,  kann  der  mutmaßliche  Irrtum  in  jedem
der  beiden  Fälle  auf  ungefähr  eine  Milliarde  gesetzt  werden.  Es  ist  natürlich
zu  beachten,  daß  dieser  Irrtum  im  Jahre  1896  verhältnismäßig  größer  ist
als  im  Jahre  1909.
Wir  haben  nun  das  erste  Glied  (die  Gesamtdepositen)  der  Formel  über
die  gesamte  Geldzirkulation  abgeschätzt  und  kommen  nun  zu  dem  Gliede
N k  +  N.  Dieses  besteht  in  den  an  andere  Klassen  vorgenommenen  Ausgaben ­
  seitens  der  „Nichtdeponenten“  und  stellt  den  Aufwand  der  Lohnempfänger ­
  dar.  Der  Census  gibt  die  Durchschnittslöhne  in  den  Manufakturindustrien ­
  mit  $  430  an.  Mr.  William  C.  Hunt  vom  Census  Bureau  hat  in
einem  nichtamtlichen  Memorandum,  in  das  er  mich  Einsicht  nehmen  ließ,
die  Zahl  der  Arbeiter  in  den  Vereinigten  Staaten  auf  ungefähr  18  400  000
abgeschätzt.  Als  annähernd  richtig  können  wir  annehmen,  daß  deren  Durchschnittslöhne ­
  dem  Durchschnitt  der  Manufakturindustrien  gleich  sind  und  sich
somit  ebenfalls  auf  $  430  belaufen.  Wir  wenden  dies  zunächst  auf  die
8.5  Millionen  Menschen  an,  welche  nach  Hunts  Schätzung  in  Fabrik-  und
Handwerksbetrieben,  sowie  im  Handel  und  Verkehr  angestellt  sind,  wonach
dieselben  ungefähr  3.7  Milharden  Dollar  an  Löhnen  erhalten.
Die  übrigen  Arbeiterklassen  bestehen  aus  Hausbedienten  und  Landarbeitern. ­
  Diesen  wird  aber  bei  der  Bezahlung  Wohnung  und  Kost  in  An ­
            
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