Full text : Die Kaufkraft des Geldes

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Anhang  zum  XII.  Kapitel.

Hunt  geschätzten  2.1  Millionen  Angestellten  und  8.6  Millionen  Eigentümer
sowie  Angehörigen  der  gelehrten  Berufe  sind  zwar  keine  Arbeiter,  aber  doch
„Nichtdeponenten“.  Was  die  erstgenannten  anbelangt,  so  versichern  Geschäftsleute, ­
  daß  die  meisten  Angestellten  mit  über  8  100  Monatsgehalt
und  selbst  solche  mit  geringeren  Bezügen  ein  Bankkonto  haben.  Die  überwiegende ­
  Mehrheit  der  geschätzten  2  Milhonen  Angestellten  bezieht  höchstwahrscheinlich ­
  viel  weniger  als  $  100  per  Monat,  und  es  befinden  sich  zweifellos ­
  viele  darunter,  die,  wie  z.  B.  Bureaujungen,  weniger  bekommen  als  das,
was  gewöhnlich  Lohn  genannt  wird.  Wenn  wir  eine  ziemlich  reichliche
Schätzung  vornehmen  wollen,  so  können  wir  sagen,  daß  drei  Viertel  der
Angestellten  kein  Bankkonto  haben  und  ein  durchschnittliches  Monatsgehalt ­
  von  $  60  beziehen.  Selbst  dann  würde  das  gesamte  in  bar  gezahlte
Geld  kaum  eine  Milliarde  übersteigen.
Unter  den  Eigentümern  und  Professionisten  brauchen  wir  nur  die
Gruppe  der  Gutsbesitzer  in  Betracht  zu  ziehen  (5.7  Millionen).  Der  Rest  besteht ­
  aus  Klassen,  unter  denen  das  Bankkonto  eigentlich  ganz  allgemein  ist.
Diejenigen,  welche  kein  Bankkonto  besitzen,  können  zweifellos  zu  den  kleineren ­
  Gutsbesitzern  gerechnet  werden,  die  in  Distrikten  leben,  wo  nur  wenig
Geld  von  Hand  zu  Hand  geht.  Den  hierfür  in  Betracht  kommenden  Betrag
können  wir  auf  höchstens  4  Millionen  ansetzen,  was  über  zwei  Drittel  der
Gesamtsumme  ausmacht.  Es  ist  nun  die  Frage,  wie  hoch  sich  das  den  Deponenten, ­
  Kaufleuten  und  anderen  Personen  in  bar  gezahlte  Geld  beläuft.
Das  heißt,  wir  wollen  wissen,  wieviel  Geld  die  auf  dem  Lande  lebenden
Ladeninhaber  von  den  Landwirten  erhalten.  Zahlungen  der  letzteren  an
Wirtschaftsbedienstete  oder  an  andere  Landwirte  stellen  Zahlungen  an
andere  „Nichtdeponenten“  dar  und  kommen  hier  nicht  in  Betracht.  Für
Nahrung  und  Wohnung  oder  Landwirtschaftsprodukte,  die  sie  selbst  hervorbringen, ­
  wird  wenig  oder  gar  nichts  gezahlt.  So  soll  z.  B.  die  Heuernte
des  Landes  die  Weizenernte  an  Wert  übersteigen;  es  kommt  aber  so  wenig
Heu  auf  den  Markt,  daß  es  nur  selten  angeführt  oder  als  Marktware  betrachtet ­
  wird.  Selbst  der  Handel  der  Landwirte  mit  den  Ladeninhabem
vollzieht  sich  größtenteils  durch  Tausch  oder  Buchkredit.  Deren  Aufwand  an
Bargeld  kann  durchschnittlich  auf  weniger  als  $  250  jährlich  pro  Landwirt
beziffert  werden,  was  höchstens  etwas  weniger  als  eine  Milliarde  Dollar  ausmacht
  (selbst  wenn  die  Zahl  dieser  Landwirte  auf  4  Millionen  angesetzt  wird).
Wir  können  daher  mit  ziemlicher  Gewißheit  annehmen,  daß  nach  Anrechnung ­
  einer  Milliarde  für  Angestellte  und  einer  Milliarde  für  Landwirte,
der  gesamte  Aufwand  der  „Nichtdeponenten“  4^  +1  +  1  ==  Milliarden
nicht  übersteigen  kann.
            
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