Anhang zum XII. Kapitel.
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ähnliche Weise wird die für PH angenommene Gesamtkorrektur auf P und H
verteilt, wobei wir H den größeren Teil zuweisen. Bei Verteilung der Kor
rekturen 1. auf 0 und G', 2. auf U und U', 3. auf P und 4. auf H, finden
wir, daß nur sehr geringe Einzelkorrekturen nötig sind, deren Höchstziffer
nur 5 Prozent beträgt, und die große Mehrzahl (von 56 Fällen 50) 2 Prozent
nicht überschreitet. Die entschiedene Majorität (von 56 Fällen 35) bewegt
sich innerhalb 1 Prozent. Es ist wirklich erstaunlich, wenn man bedenkt,
daß in den von uns berechneten Werten von G, G\ U, U', P und H gewöhn
lich nur eine Korrektur von 2 Prozent oder weniger nötig ist, um sie mit
der Verkehrsgleichung vollkommen übereinstimmend zu gestalten. Diese
Tatsache beweist, daß die von uns erlangten Kesultate im allgemeinen korrekt
und zuverlässig sind.
Nachdem wir durch gegenseitige Angleichung alle Faktoren der Ver
kehrsgleichung berichtigt haben, bleibt uns noch eine Zahl für P, die für
kein Jahr 100 Prozent beträgt. Da wir vorziehen, das Jahr 1909 das Ein
heitsjahr zu nennen, so sind die Zahlen für P auf dieser Basis auszugleichen
und dementsprechend auch jene für H. Diese Veränderung stört das relativ
zu den ursprünglichen Zahlen bemessene Korrektursystem. Sie reduziert die
Korrektur von P für das Jahr 1909 auf Null. Im allgemeinen verringert sie
die Korrekturen bei P und H für die um 1909 liegenden Jahre und erhöht
sie dementsprechend, je weiter sich die Jahre von 1909 entfernen. Doch
selbst dann übersteigen die Korrekturen niemals 10 Prozent für H und
ebensowenig 6 Prozent für P. Da das ganze Korrektursystem eine Sache
der Beurteilung ist und jede Zahl unter Berücksichtigung aller Umstände
in dem jeweiligen Falle auf ihr eigenes Verdienst hin frank und frei ausge
bessert wurde, so ist es nicht ratsam, diese Seiten mit einer vollständigeren
Darlegung der umfangreichen Einzelheiten des Prozesses zu belasten. Die
bereits im Texte gegebenen Figuren 13, 14, 15 und 16 sprechen für sich
selbst.
§ 12 (zum XII. Kapitel, § 8).
Kredit- und Bargeldgeschäfte. Vergleich mit Kinleys Schätzungen.
Diese Zahlen stimmen auffallend überein mit dem, was nach einer
ungefähren Berechnung aus Kinleys Untersuchungen erwartet werden kann.
Er fand, daß die deponierten Gelder am 1. Juli 1896 7.4 Prozent und am
16. März 1909 5.9 Prozent aller Depositen konstituierten. Diese beiden Zahlen
sind zu niedrig, um den Prozentsatz der GÄdtransaktionen darzustellen,
und zwar aus dem Grunde, weil Geld oft mehr als einmal zirkuliert ist, bevor