Kap. IV. Der Mechanismus der Preisbildung.,
bezeichnen wir sie mit q,...4,. Es läßt sich dann der Preis jedes
der n fertigen Güter berechnen; und zwar hat man, wenn diese Preise
mit p;, .:. pn bezeichnet‘ werden:
(3) 0,191 Fd1202 4... 0,0, = pr
A
Apnıdı 7 da29a TE AprQr = Pre
Sobald aber die Preise der fertigen Güter bekannt sind, ist nach
dem vorher Gesagten die Gesamtnachfrage nach jedem einzelnen Gute
in jeder Einheitsperiode bekannt und läßt sich mit Hilfe des Gleichungs-
systems
(4) N, Fr... Do)
Ni = Far. PD)
N, TS Fi Pı A Pa)
berechnen. Nach dem Prinzip der Knappheit muß bei Gleichgewichts-
preisen jede Nachfrage durch das Angebot befriedigt werden können,
und man hat also:
5) N; = Ay Nı = 25 N. =
Wo A,, A,, A, die Mengen bedeuten, die von jedem der einzelnen Güter
innerhalb einer Einheitsperiode produziert werden.
Man kennt also nunmehr die Mengen der einzelnen Güter, die in
jeder Einheitsperiode fertiggestellt werden sollen. Daraus lassen sich
die Ansprüche, die an die Produktionsmittel einer bestimmten Einheits-
periode, sagen wir der gegenwärtigen, gestellt werden, folgendermaßen
berechnen. Um dauernd in jeder Einheitsperiode eine Einheit des
Gutes 1 herzustellen, braucht man von diesen Produktionsmitteln die
Mengen d,1...d,.. Für die Menge A, braucht man also von den ver-
schiedenen Produktionsmitteln die Mengen a.,A,...d.„A,. Ähnlich
verhält es sich in bezug auf die übrigen Produkte. In Summa braucht
man demnach zur fortdauernden Produktion der Mengen A,... A,
vom Produktionsmittel 1 die Menge a,,A, + Ad, Az +... A114, (6)
vom Produktionsmittel 2 die Menge a,,A, + A,Ar +... + Ap2An
vom Produktionsmittel r die Menge aA, + AA +... + AprAn
Diese Mengen stellen also in der fortdauernden stationären Wirt-
schaft die indirekte Nachfrage der Konsumtion nach den in jeder Ein-
heitsperiode gebrauchten Produktionsmittel dar. Nach dem Prinzip
der Knappheit muß diese Nachfrage für jedes Produktionsmittel gleich
der von diesem Produktionsmittel innerhalb der betrachteten Einheits-
periode zur Verfügung stehenden Menge sein, da es doch die Aufgabe
der Preisbildung ist, die Nachfrage genau so weit zu beschränken, wie
es für diesen Zweck nötig ist. Folglich ist:
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