Full text : Die deutsche Zigarettenindustrie

100

Lfd.
No.

Die  eit
Wohnu
Räume

erliche
ng  hat
Bewohner ­


Zahl  der
Personen
im  Schlafzimmer ­


An  die  Elte
durchsc
pro  Woc
für
Wohnung

*rn  werden
hnittlich
tie  gezahlt
für  Beköstigung ­


Durchschnitt ­
 ­

Wochenverdienst ­


Die  Abgabe
macht  vom
Verdienst
aus
°/o

1

3

8

5

Mark
5  10

Mark
15

100

2

3

4

2

12,50

20

62

3

3

6

4

10

10

100

4

3

5

3

10

14

71

5

2

5

4

10

12

83

6

3

7

3

6

15

40

7

3

6

4

6

10

60

8

3

8

6

10

12

83

9

3

7

2

10

12

83

10

2

3

3

15

16

94

11

4

9

3

15

20

75

12

3

7

4

9,25

12

77

13

2

7

.  3

10,50

17,50

60

14

5

7

2

10

16

62

15

5

9

4

10

15

66

16

3

4

3

7

12

58

17

2

4

4

15

15

100

18

1

2

2

10

17

59

Es  entfallen  hier  im  Durchschnitt  auf  einen  Raum  2  und  auf
einen  Schlafraum  3,4  Personen,  also  0,68  bez.  0,2  Personen  mehr
als  in  Dresden.
Für  Kost  und  Logis  zahlen  diese  18  Arbeiterinnen  ihren  Eltern
im  Durchschnitt  wöchentlich  10,62  Mk.,  d.  h.  73°/o  ihres  Gesamtverdienstes, ­
  der  sich  hier  pro  Person  und  Woche  durchschnittlich
auf  14,47  Mk.  stellt.  Die  Abgaben,  die  sie  leisten  müssen,  sind
also  im  allgemeinen  sowohl  absolut  als  auch  relativ  bedeutend
höher  als  die  ihrer  Dresdener  Kolleginnen.
In  die  Wohnungsverhältnisse  d  er  verheirateten  Arbeiterinnen ­
  verschaffen  uns  die  Angaben  von  75  Dresdener  und  14
Berliner  verheirateten  Zigarettenarbeiterinnen  einigen  Einblick.
Über  die  Wohnungsverhältnisse  ersterer  gibt  folgende  Tabelle
Aufschluß:
(S.  Tabelle  S.  101.)

Diese  Wohnungen  haben  im  Durchschnitt  3,1  Räume  und
kosten  durchschnittlich  223  Mk.  pro  Jahr.  Auf  einen  Raum  entfallen ­
  im  Durchschnitt  2,87  und  auf  einen  Schlafraum  3,3  Personen.
            
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