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Tabelle VIII.
Preise . .
100
100
100
Zirkulations
zeit 6
B
B
C
ti
t*
ts
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ts
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a, 50 K
b
2
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b, 50 K
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c
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-|-,50K
a
Tabelle IX
Preise , .
53
50
50
Zirkulations
zeit 3
A
B
C
ti
tí
ts
t«
a, 50 K
a, b
a, b
b, 50 K
b
50 K
c
c
c
c
50 K
a
Aus den bisherigen skizzenhaften Bemerkungen sieht man, daß die Be
ziehungen zwischen der Geld- und Warenmenge, die umgesetzt werden muß,
recht schwankend sind und nicht ohne weiters präzisiert werden können. Ge
nauere Nachforschungen zeigen, daß dies in unserer heutigen Ordnung über
haupt nicht möglich ist. Man kann nie angeben, welche Geld
summe für ein Staatswesen heute am günstigsten ist. Ver
änderungen in der Kaufkraft des Geldes sucht man möglichst zu vermeiden,
vor allem soweit die Veränderungen die Wirkung von Zunahme oder Abnahme
der Geldmenge sind. Wir besitzen gewisse Maßnahmen, die dazu dienen, die
zirkulierende Geldmenge den wechselnden Warenumsätzen anzupassen. Es sei
aber ausdrücklich hervorgehoben, daß alle diese Vorkehrungen zwar bis zu
einem gewissen Grade automatisch wirken, aber äußerst unvollkom
men. Diese Unvollkommenheit läßt sich wahrscheinlich
nie ganz beseitigen, sondern ist der Geldordnung als sol
cher eigentümlich.
Ein Mittel, die Geldzirkulation zu regeln und der Warenzirkulation anzu
passen, besteht darin, daß die Notenbanken Noten dann emittieren, wenn ihnen
Wechsel verkauft werden.
Nehmen wir an, was in Tabelle X schematisch dargestellt ist, der Kaufmann
B verkaufe seine Ware b dem Kaufmann A. Dieser übergibt ihm statt einer
Geldsumme einen Wechsel auf 100 Kronen lautend — daß in der Praxis
der Wechsel in etwas anderer Weise zustande kommt, ist hier unwesentlich —,
nun will B etwas von C kaufen. Er könnte den Versuch machen, zu diesem
Zweck den Wechsel zu verwenden. Dies ist aber nicht immer möglich, da ein
großer Teil der Bürger keine Wechsel in Zahlung nimmt. C kann möglicher
weise ganz außerstande sein, sich über die Bonität des A und des B zu orien-